KWS Maismarkt vom 20. Februar 2019

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Mais unter Druck durch Bohne und Weizen

In Übersee wird Mais von Bohne und Weizen immer wieder mit nach unten gezogen. Heute gab es ein kurzes Luftholen in Chicago und in Paris, aber eine nachhaltige Entwicklung sieht anders aus.

Die Weizen- und Rapspreise an der Matif allerdings stürzen ab und kaum jemand hat eine plausible Erklärung dafür. Die Optimisten hoffen noch auf eine „Besserung", wie klein die auch immer ausfallen mag. Bei uns drücken jetzt die Restmengen der alten Ernte auf den Markt. Und die liegen im Norden noch in größeren Mengen in den Lägern. Das alte Sprichwort „kleine Ernten gehen niemals aus" scheint sich auch in diesem Jahr zu bewahrheiten. Der Druck ist groß, denn ein zeitiges Frühjahr steht an, Dünger und Pflanzenschutz muss noch bezahlt werden. Mit den warmen Temperaturen der letzten Tage scheint die Gefahr von Auswinterungsschäden gebannt zu sein.

An unseren Getreidemärkten übern sich sowohl Müller als auch Mischer in Zurückhaltung. Vorerst ist kein erhöhter Bedarf erkennbar. Gleichzeitig drückt nicht nur aus der Landwirtschaft, sondern auch vom Handel noch Ware auf den Markt. Das lässt die Preise empfindlich abrutschen.

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Diese Informationen sind sorgfältig erarbeitet. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit wird jedoch ausgeschlossen. Informationen zusammengestellt von Dipl. Ing. agr. Katja Bickert.

Katja Bickert
Dipl. Ing. agr. Katja Bickert
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