KWS Maismarkt vom 5. Juni 2019

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Rallye jäh beendet

Die jüngsten US-Bestandsdaten kamen mit Bärentatzen in Chicago an. Denn anstatt die Weizenbestände wegen des Regens als schlechter zu bewerten, waren die Beobachter der Ansicht, dass sich der Zustand verbessert habe. Zudem lasten die Handelsstreitigkeiten mit Mexiko auf den Maiskursen. Heute schien sich der Abwärtstrend zu verselbständigen. An der Matif gab es kein Gegenargument gegen die Vorgaben aus den USA. Im Gegenteil: schlechte Nachrichten über einen weiteren Ausbruch der ASP in Polen, sich verbessernde Ernteaussichten in Deutschland und seinen Nachbarn und ein starker Euro. Da gab es auch für die europäischen Getreidekurse kein Halten mehr: Matif-Mais sackte vorne um fast
3 €/t ab.

Bei weiterhin ruhigem Handelsgeschehen stehen unsere Getreidepreise vor allem im Süden noch unter dem Einfluss der Wettermärkte der letzten Woche und können noch eine Schippe drauflegen. Im Norden zeigt sich hingegen die Spitze bereits gebrochen, mit Ausnahme von Mais.

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Diese Informationen sind sorgfältig erarbeitet. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit wird jedoch ausgeschlossen. Informationen zusammengestellt von Dipl. Ing. agr. Katja Bickert.

Katja Bickert
Dipl. Ing. agr. Katja Bickert
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