KWS Rapsmarkt vom 24. September 2019

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Chinas Käufe helfen den Kursen

China zeigt guten Willen und kauft tüchtig Sojabohnen in den USA. Zu Beginn der neuen Woche wurden sogar 600.000 t geordert. Der gesamte Sojakomplex kann sich darum befestigen. Die Bohne selbst schafft es allerdings nach wie vor nicht über die 9 US-$/Bushel (= 331 US-$/t). Die Ernte könnte in der nächsten Woche beginnen. Dann wird man mit Argusaugen auf die Ertragsergebnisse schauen. Am Markt wird erwartet, dass die Ernte kleiner wird als vom USDA prognostiziert. Das könnte dann zu einer weiteren Befestigung führen. Ob die 9 US-$ geknackt werden kann, bleibt fraglich.
Auch in Winnipeg befestigten sich die Kurse zuletzt etwas. Trotz begonnener Ernte ist das schon erstaunlich. Denn auch erste Frosteinbrüche, die der Canola sehr zusetzten könnten, sind nicht in Sicht. Allerdings kommt die Ernte nicht so recht voran, denn Regenschauer behindern immer wieder die Erntetätigkeit.
In Paris belasten Gewinnmitnahmen die Kurse. Dennoch, der Aufwärtstrend bleibt noch intakt. Unterdessen kaufen Ölmühlen Raps auf dem Weltmarkt ein, damit die Nachfrage aus der Biodieselindustrie befriedigt werden kann. Bereits 1,6 Mio. t wurden geordert, das ist schon doppelt so viel wie vor Jahresfrist. Am Kassamarkt gehen darum die Preise leicht zurück.

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Diese Informationen sind sorgfältig erarbeitet. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit wird jedoch ausgeschlossen. Informationen zusammengestellt von Dipl. Ing. agr. Katja Bickert.

Katja Bickert
Dipl. Ing. agr. Katja Bickert
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