KWS Rapsmarkt vom 28. Januar 2020

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Corona-Virus bestimmt alle Märkte

Der Corona-Virus hält auch die internationalen Agrarmärkte in Atem. Zu Beginn der neuen Woche kam es sowohl jenseits als auch diesseits des Atlantiks zu heftigen Reaktionen. Die Unsicherheit über die möglichen Folgen durch die Krankheit lassen sämtliche Börsen in die Tiefe rauschen. Die Bohne hat inzwischen die 9 US-$-Marke (= 330,7 US-$/t) nach unten durchbrochen und bewegt sich auf dem Kursniveau von Anfang Dezember. Nach wie vor herrscht keine Klarheit über den Phase-1-Deal, was zusätzlich belastet.
Unsere Ölsaat kämpfte sich so wie auch der Weizen zu Handelsschluss wieder über wichtige Widerstandsmarken zurück. Auch hier hatte die neue Woche mit einer abwärts gerichteten Kurslücke begonnen. Der Mai-Termin, der Ende dieser Woche den Februar-Termin als Fronttermin in Paris ablöst, rutschte zwischenzeitlich sogar bis auf 393,5 €/t ab, um am Ende aber wieder oberhalb der Mitte Dezember eroberten 400-Euro-Marke zu schließen. Das lässt wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer zu. Den sucht man am Kassamarkt aber vergebens. Alterntige Preise sind zwar zumeist nur noch nomineller Natur, aber neuerntig rutschen sie im Süden gegenüber der Vorwoche um 7 €/t auf 384 €/t franko Ölmühle und im Norden um 8 €/t auf 379 €/t ab.

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Diese Informationen sind sorgfältig erarbeitet. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit wird jedoch ausgeschlossen. Informationen zusammengestellt von Dipl. Ing. agr. Katja Bickert.

Katja Bickert
Dipl. Ing. agr. Katja Bickert
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