KWS Rapsmarkt vom 30. Juli 2019

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Katerstimmung an den Börsen

Die Bohne in Chicago müht sich wieder einmal ab, die 9 US-$/Bushel zu halten (= 331 US-$/t). Heute ging der Kampf verloren. Zwar hofft man nach wie vor auf gute Nachfrage, aber das Umfeld der internationalen Politik überwog wieder einmal alles. Das ließ heute auch die Raps-Kurse an der Matif zurückschnappen. Das war bereits zu befürchten gewesen, denn zum einen stehen wir vor einem Wechsel beim Frontmonat, zum anderen war einfach zu oft der Versuch gestartet worden, die 380er Marke zu überspringen. Dennoch, auch bei uns hat sich an der Nachrichtenlage und auch bei den Fundamentaldaten erst einmal nichts geändert. Die Rapserträge, von denen ich höre, sind tendenziell eher enttäuschend. Von Thüringen bis Schleswig-Holstein berichten mir Kollegen, dass Rapsbestände, die mit ausreichend Regen versorgt gut aussahen am Ende doch enttäuschten mit 40 dt/ha anstelle von erwarteten 45 dt/ha. Somit ist es nicht verwunderlich, dass es am Kassamarkt noch weiter bergauf geht, denn die Verkaufsbereitschaft ist noch nicht besonders ausgeprägt.

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Diese Informationen sind sorgfältig erarbeitet. Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit wird jedoch ausgeschlossen. Informationen zusammengestellt von Dipl. Ing. agr. Katja Bickert.

Katja Bickert
Dipl. Ing. agr. Katja Bickert
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