Auszeichnungen belegen Wachstum der KWS in Brasilien

Einbeck, 07.10.2020

Der Saatgutspezialist KWS kann gleich mehrere gute Nachrichten aus Südamerika verzeichnen: Zwei aktuelle Nachrichten belegen das erfolgreiche Wachstum der KWS am Standort Brasilien.

Auszeichnungen belegen Wachstum der KWS in Brasilien

Innovative Hochleistungs-Hybridsorten verzeichnen starke Entwicklung am brasilianischen Markt.

Die führende brasilianische Landwirtschaftszeitschrift A Granja1 verlieh KWS kürzlich die Auszeichnung als „Bester Anbieter von Maissaatgut in Brasilien“. Grundlage dieses Awards bildet eine jährlich durchgeführte Umfrage. Über eine Website können die Leser der Zeitschrift abstimmen, welches Unternehmen sie als führend ansehen und die Auszeichnung erhalten soll. „Von der breiten Öffentlichkeit als das beste Maissaatgut-Unternehmen auf dem brasilianischen Markt anerkannt zu werden, ist eine große Ehre und Zeugnis unseres Erfolges. Gerade mit Blick darauf, dass KWS hier im Markt noch ein vergleichsweises junges Unternehmen ist und mit Wettbewerbern konkurriert, die deutlich länger im Markt aktiv sind“, sagt Marcelo Salles, KWS Regionaldirektor in South America.

Zusätzlich hat die jüngste Analyse des brasilianische Markts der Kleffmann-Gruppe, eines weltweit führenden Marktforschungs- und Consultingunternehmens für den Agrarsektor, ergeben, dass KWS in Bezug auf den gesamten brasilianischen Maismarkt mit einer Größe von 17 Millionen Hektar ein Wachstum von 1,9 % erzielte. Bei der Anpflanzung des brasilianischen Safrinha2-Mais, der mit 13,4 Millionen Hektar Anbaufläche den wichtigsten Markt für Maissaatgut in Brasiliens darstellt, konnte KWS sogar 2,3 % Wachstum erreichen und schlug damit alle anderen Wettbewerber.

„Für ein Unternehmen, dass erst seit acht Jahren im brasilianischen Markt aktiv ist, hat KWS eine beeindruckende Entwicklung gemacht. Wir haben nicht nur mit innovativen Hochleistungs-Hybridsorten punkten können, sondern auch mit einem hervorragenden Team in Züchtung, Produktion, Marketing und Vertrieb, das qualifiziert und engagiert daran arbeitet, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen“, sagt Alexander Drotschmann, Leiter der Business Unit Mais und Ölsaaten Amerika.

Erst im vergangenen Jahr hatte der unabhängige Saatgutspezialist KWS sechs neue Hochleistungshybride in den brasilianischen Maismarkt eingeführt, um den lokalen Bedürfnissen in Bezug auf Ertrag, Toleranz gegen weit verbreitete Herbizide sowie in der Widerstandsfähigkeit gegen eine Reihe von Raupenschädlingen zu begegnen. Die stärkste Entwicklung konnte die Hybride K9606VIP3 verzeichnen: Sie belegt heute bereits den dritten Platz der meistverkauften Safrinha-Hybride im brasilianischen Markt.

KWS verfügt in Brasilien über vier Forschungsstationen, die sich auf verschiedene Umweltzonen im Land verteilen. So können Produkte entwickelt werden, die speziell für die unterschiedlichen Regionen des Landes getestet wurden.

1 Die brasilianische Landwirtschaftszeitschrift A Granja ist das älteste Magazin Brasiliens. Sie wurde vor 75 Jahren gegründet und war die erste Veröffentlichung in diesem Format und auch die erste Zeitschrift, die sich speziell mit Neuigkeiten aus dem Agrarsektor beschäftigte. A Granja erscheint monatlich und liefert technische und wirtschaftliche Inhalte an aktuell 55.000 Abonnenten im ganzen Land.

2 Der Name Safrinha bezeichnet die zweite Maisernte in Brasilien. Das Safrinha-Saatgut wird ausgebracht, nachdem die Sojabohnen-Ernte auf einem Feld abgeschlossen ist. Die zweite Ernte erzeugt üblicherweise zirka 70 % der brasilianischen Maisernte.

Über KWS*
KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Mehr als 5.500 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 150 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps-, Sonnenblumen- und Gemüsesaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr rund 200 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC, AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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