Ökofeldtage 2022: KWS baut Engagement im Ökolandbau aus

Einbeck, 08.07.2022

Die Entwicklung leistungsstarker, wettbewerbsfähiger Sorten, das Angebot moderner, digitaler Services und eine Verstärkung des Vertriebsteams: In diesem Jahr feiert KWS das 20-jährige Bestehen seiner Ökosparte und zeigt auf den Ökofeldtagen in Villmar, wie Ökolandbau auch in Zukunft nachhaltig, profitabel und wettbewerbsfähig gestaltet werden kann.

Ökofeldtage 2022: KWS baut Engagement im Ökolandbau aus

Ökofeldtage 2022: KWS baut Engagement im Ökolandbau aus

„KWS hat die hohe Relevanz des Ökolandbaus für die Agrarbranche früh erkannt und wir freuen uns, in diesem Jahr bereits das 20-jährige Bestehen unserer Ökosparte zu feiern“, sagt Patrick Klaus, der ab August unter anderem die Leitung des Geschäftsbereichs ökologischer Landbau bei KWS übernehmen wird. „Unser Ziel ist weiterhin, den Ökolandbau zu stärken und mit unseren leistungsstarken Sorten, Services sowie einem engagierten Team fit für die Zukunft zu machen.“

Auf den Ökofeldtagen zeigte KWS vom 28. bis zum 30. Juni auf dem Gladbacherhof auf Demoparzellen das gesamte Portfolio mit Ökosorten für Mais, Zuckerrüben, Gerste, Winterhafer, Erbsen, Roggen und – erstmalig – der Sojasorte Tasso. Im Mittelpunkt des Interesses stand unter anderem der Hybridroggen und der wertvolle Beitrag, den diese Kulturart in der Tierfütterung leistet. KWS war Industriepartner in einem durch das BMEL geförderten Projekt „6-R-Konzept“. Als Ergebnis der Studie wurde unter anderem eine deutliche Abnahme bzw. Vermeidung des Ebergeruchs in der Ebermast bei einer roggenbetonten Fütterung festgestellt. Des Weiteren konnte durch höhere Anteile von Roggen im Futter die Salmonellenbelastung gesenkt und eine Steigerung des Wohlbefindens der Tiere nachgewiesen werden. „Hinzu kommen die allgemeinen Vorteile der Kulturart Roggen“, ergänzt Produktmanagerin Bettina Jorek von KWS. „Tierfutter kann regional angebaut und produziert werden. Roggen ist sehr stickstoffeffizient, besitzt einen niedrigen Wasserbedarf und generell eine sehr gute Pflanzengesundheit.“ Mit KWS Tayo steht eine Sorte mit höchstem Kornertrag bei optimaler Standfestigkeit zur Verfügung. Überzeugend sind auch die guten Mutterkornwerte (Einstufung 4), mit denen KWS Tayo auch nach der neuen Grenzwertverordnung bestens aufgestellt ist.

Mit dem Ziel, Ressourcen effizient zu nutzen und Produktionsprozesse im Pflanzenbau zu optimieren, rückt „Digital Farming“ auch im Ökolandbau zunehmend in den Fokus. Das myKWS Angebot hält verschiedene digitale Services bereit, mit denen der Einsatz von KWS Saatgut von der Fruchtfolgegestaltung und Sortenwahl über den Anbau bis hin zur Ernte optimiert werden kann. So gibt der KWS MehrWert-Service für Zuckerrübe, Mais und Raps Landwirten im Falle eines Umbruchs ein zusätzliches Stück Sicherheit und Planbarkeit im Anbau, da verschiedene Rabatte für die Neuaussaat genutzt werden können. Frostwarner unterstützen in der empfindlichen Phase der Aussaat, das SAT TS-Monitoring gibt eine Empfehlung für den optimalen Erntezeitpunkt von Silomais. Bettina Jorek: „Wir werden die digitalen Services sukzessive auch für den Ökolandbau erweitern, denn auch hier ist die Professionalisierung ein wichtiger Faktor, um am Markt bestehen zu können.“

Weitere Informationen zu allen KWS Themen der Ökofeldtage finden Sie hier: www.kws.de/oekofeldtage

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa 6.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von rund 1,3 Mrd. Euro. Seit 165 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Gemüse-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 250 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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