KWS erreicht mit der Sorte KWS KASHMIR die Spitze im Körnermaismarkt

Einbeck, 22.02.2021

Eine führende Marktposition in Europa besitzt das Einbecker Saatgutunternehmen KWS traditionell bei Silomais mit der Reifegruppe FAO 240. Den hart umkämpften Körnermaismarkt dominierten bislang wenige ‚Big Player‘ der Branche. Mit KWS KASHMIR schließt das Unternehmen jetzt jedoch zum Wettbewerb auf: Über 230.000 verkaufte Einheiten für die nächste Aussaat 2021 haben die Körnermaissorte innerhalb kürzester Zeit zu einem Topseller gemacht.

„In der späten FAO 300er Reifegruppe, zu der auch die Körnermaissorte KWS KASHMIR zählt, ist die Konkurrenz am größten. Umso erfreulicher ist, dass wir uns mit dieser neuen Sorte und der hohen Anzahl an verkauften Einheiten so schnell und erfolgreich nach vorne entwickeln konnten“, sagt Nicolás Wielandt, Leiter des Geschäftsbereiches Mais bei KWS. Hinter diesem Erfolg stehen viele Jahre intensiver Züchtungsarbeit und das Ergebnis ist beeindruckend: KWS KASHMIR hat in Rumänien, dem Land mit der größten Körnermaisanbaufläche innerhalb der EU, bereits mit der erstmaligen Aussaat im Jahr 2019 einen relevanten Marktanteil gewinnen können. Nach dieser erfolgreichen Einführung in Südosteuropa hat sich KWS KASHMIR dann mit der Aussaat 2020 schnell auf Platz 3 der sogenannten Newcomer in Europa vorgearbeitet.

Insbesondere Länder in Ost- und Südosteuropa spüren klimatische Veränderungen besonders hart. Trockenstress und Wetterschwankungen stellen eine Herausforderung für die Landwirtschaft und den Maisanbau dar. „KWS ist diese Aufgabe ganzheitlich angegangen“, ergänzt Dr. Andreas Groß, KWS Produktmanager Mais. „Mit Züchtungen wie KWS KASHMIR bieten wir auf der einen Seite unsere speziellen Plus4Grain-Sorten für den Hochertragsbereich unter optimalen Anbaubedingungen an. Unter dem Label ClimaControl3 unterstützt KWS Landwirte jedoch auch mit Sorten, die eine verbesserte Trockentoleranz aufweisen.“ Diese trockentoleranten Körnermaissorten, die bei Trockenstress weniger stark abfallen als konventionelle Sorten, entstammen einem speziell darauf ausgerichteten Forschungs- und Züchtungsprogramm. Mehrjährig gesicherte Ergebnisse aus offiziellen Versuchen und aus dem Praxisanbau in den unterschiedlichsten Anbaugebieten bestätigen diese Eigenschaften.

Mit der Körnermaissorte KWS KASHMIR (FAO 380) ist den KWS Maiszüchtern ein echter Ertragssprung gelungen. Sie ist der Auftakt einer langen Reihe absolut erstklassiger Körnermaissorten, die KWS derzeit in die Märkte bringt. KWS INTELIGENS (FAO 420) hat mit seiner Einführung 2020 bereits das etwas spätere Marktsegment aufgewertet. Mit KWS HYPOLITO (FAO 350) steht die nächste Neuzüchtung in etwas früherer Reife vor der Markteinführung und weitere leistungsstarke Hybriden befinden sich bereits in der EU-Zulassung. Sie ergänzen KWS KASHMIR in anderen Reifebereichen perfekt – insbesondere für die stressgefährdeteren Anbauregionen in Ost- und Südosteuropa. Groß: „Mit den weiteren Top- Zulassungen in Europa erwarten wir, dass KWS mit neuen, leistungsstarken Körnermaissorten in die absolute Spitzengruppe des Wettbewerbs springen wird.“

Über KWS*
KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Mehr als 5.700 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2019/2020 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro. Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps-, Sonnenblumen- und Gemüsesaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 200 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC, AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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