KWS Feedbeet: Die Zuckerrübe als Futtermittel in der Rinderhaltung

Immer mehr Landwirte verwenden die Zuckerrübe heute als Futtermittel: Sowohl in der Milchviehhaltung als auch in der Bullenmast bietet sie als schmackhafte und energiereiche Futterkomponente aus eigenem Anbau entscheidende Vorteile.

In Europa setzt sich die Nutzung der Zuckerrübe als Futtermittel in Ländern wie Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Frankreich mehr und mehr durch. In Deutschland ist sie selbst in Neuanbauregionen wie im Emsland oder im Schwarzwald vertreten.

„Während KWS Feedbeet in der Milchviehration die Milchinhaltsstoffe steigern können, lassen sich in der Bullenmast die Tageszunahmen erhöhen, womit eine Verkürzung der Mastdauer einhergehen kann“, erklärt KWS Feedbeet Berater Sebastian Schaffner. Praktiker berichten von steigenden Milchfett- und Milcheiweißgehalten - und in der Folge von steigenden Zuschlägen für Milchinhaltsstoffe. Fütterungsversuche insbesondere für Milchvieh haben ergeben, dass auch die Futteraufnahme durch die besondere Schmackhaftigkeit der Rübe steigt.

„Im Vergleich zu Futterrüben liefern KWS Feedbeet einen deutlich höheren Trockenmasseertrag bei gleichzeitig höherem Trockensubstanzgehalt“, sagt Schaffner. Als Futtermittel kann die Zuckerrübe zudem regional produziert werden. So besteht die Möglichkeit, Kraftfuttermittel im Zukauf zu reduzieren und die Energieaufnahme aus betriebseigenen Grundfuttermitteln zu erhöhen. KWS Feedbeet können in den Monaten mit „R“, also etwa von September bis April, frisch verfüttert werden. Für eine Ganzjahresversorgung ist eine Silierung mit diversen Mischungspartnern möglich.

Ausschlaggebend für den Erfolg in diesem Segment ist, dass der züchterische Fortschritt der standortangepassten Zuckerrübensorten mit innovativen Resistenzeigenschaften genutzt werden kann, während die Qualitätsparameter der Zuckerindustrie keine Rolle spielen. Der geringe Erdanhang ist eine weitere wichtige Voraussetzung für die spätere Futterqualität. Die als KWS Feedbeet empfohlenen Sorten haben daher einen runden, glatten Rübenkörper zur einfachen Abreinigung. Außerdem zeigen sie einen homogenen Phänotyp, der die Rodeeigenschaften nochmals verbessert.

Darüber hinaus erweitert die Zuckerrübe die Fruchtfolge und besitzt einen guten Vorfruchtwert. Schaffner: „Entscheidend für ihre Nutzung als Futtermittel ist allerdings, dass sie bei ihrem hohen Energiegehalt eine hervorragende Nährstoffeffizienz bietet und einen geringen N-Bedarf besitzt.“ Neben all den Vorteilen für die Rinderfütterung ergeben sich aber auch rein arbeitswirtschaftliche Vorteile für die Landwirte. Rüben werden früh ausgesät und das weite Ernte- und Transportfenster macht es möglich, Arbeitsspitzen zu entzerren. Sie liefern zudem stabile und hohe Erträge und sind damit kosten- und flächeneffizient.

Für eine Beratung zur Nutzung von KWS Feedbeet stehen die KWS Feedbeet Berater gerne zur Verfügung.

Zuckerrüben in der Rinderfütterung

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Ernst von Stockhausen
Ernst von Stockhausen
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