Zwischenfruchtanbau 2021

aus Sicht der Düngeverordnung

29.03.2021

Die Novellierung der Düngeverordnung auf Bundes­ebene im vergangenen Jahr führt auf Grünland­ und Ackerbaubetrieben zu einer deutlichen Veränderung im Umgang mit N-­ und P­-haltigen Düngemitteln. Dies gilt nicht nur für die Düngebedarfsermittlung, sondern auch für die Dokumentation per se, die Berechnung der Obergrenzen für organischen Dünger, die Ausbringungstechnik und ­-zeiten, sowie auch für Abstandsauflagen und Sperrfristen. Was für den Zwischenfruchtanbau entscheidend ist, fassen wir an dieser Stelle zusammen.

In allen Fällen ist wie gewohnt zu beachten, ob und in welcher Höhe Abschläge in der N-Düngung der Nachfrucht zu machen sind. Dabei spielt die Artenzusammensetzung (Nichtleguminosen und Leguminosen), der Einarbeitungszeitpunkt (Herbst oder Frühjahr) sowie der Zustand (nicht abgefroren oder abgefroren) der Zwischenfrucht eine Rolle. Sie sollten unbedingt die Veröffentlichungen und Angaben Ihrer zuständigen Stelle beachten. In einigen Details gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Eine gute Nährstoffversorgung von Zwischenfrüchten wird eine der Herausforderungen der Zukunft. Im Bild KWS FIT4NEXT RÜBE RETTICHFREI (Gelbsenf/Phacelia) nach Weizenvorfrucht. Stroh ist auf der Fläche verblieben, N-Min-Gehalt nach Ernte ca. 60 kg/ha. Links gedüngt mit Gärrest und 60 kg Gesamt-N/ha, rechts ohne Düngung nach Vorgaben für die Roten Gebiete 2021. Im Vorgewende/Überlappungsbereich zeigt sich ein positiver Effekt von höherer Nährstoffverfügbarkeit (insbesondere N) auf die Pflanzenentwicklung.

Neue Mischungen für 2021

Die neuen Zwischenfrucht-Mischungen KWS FIT4NEXT RAPS N-MAX und KWS FIT4NEXT WINTER N-MIN sind speziell mit Blick auf Rote Gebiete und Wasserschutzgebiete ab sofort verfügbar. Mehr Informationen finden Sie hier.

KWS FIT4NEXT - Zwischenfruchtmischungen, die stärken

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