Aussaattipps zu Winterroggen

Aussaatstärkerechner

25.09.2019

Die Niederschläge der letzten Tage haben für etwas Bodenfeuchtigkeit gesorgt, sodass aktuell optimale Aussaatbedingungen vorherrschen. Der Roggen kommt sehr gut mit extremen Bedingungen wie Trockenheit, Hitze und Grenzstandorten zurecht. Das beweisen die sowohl diesjährigen als auch vergangenen Ertragsergebnisse eindrucksvoll. Dies bestätigt auch Carsten Rieckmann von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in seinem LSV-Bericht:
Sie (die LSV Ergebnisse Hybridroggen) zeigen auch in diesem Jahr häufig die deutlichen Ertragsvorteile gegenüber dem auf gleicher Fläche angebauten Weizen, die Ertragsunterschiede von 20 dt/ha ausmachen können.“

Der Grundstein für diese Ertragsleistung wird unter anderem bereits während der Aussaat gelegt. Sprichwörtlich möchte der Roggen „die Glocken läuten hören“, was bedeutet, dass Roggen idealerweise in einer Ablagetiefe von 2-3 cm gedrillt wird. Zu tief abgelegte Körner können zu vermindertem Feldaufgang führen, was schlimmstenfalls Ertragseinbußen mit sich bringt. Im vergangenen Jahr sind vermehrt zu tief gedrillte Bestände mit lückigem Feldaufgang aufgefallen. Achten Sie also auch in diesem Jahr darauf, dass die Drille besonders unter trockenen und leichten Bedingungen exakt arbeitet, um für einen lückenlosen Feldaufgang zu sorgen. Eine zu flache Ablage sollte jedoch auch nicht erfolgen, da dies Herbizidschädigungen befördern kann.

Ausführliche Informationen zu Aussaatstärken finden Sie auf unserer Roggen-Beratungsseite.

Hier befindet sich auch unser Aussaatstärke-Rechner, den Sie für alle Kulturen nutzen können.