Hohe Nervosität am Getreidemarkt

Roggen

24.06.2019

Die weltweiten Börsen waren in den vergangenen acht Wochen sehr nervös. Trotz eines Aufwärtstrends geben die Börsen immer wieder nach. Die Marktentwicklung war stark geprägt von der unterschiedlichen Witterung in Nordamerika und Europa. Zu viel Regen im Mittleren Westen der USA, der die Aussaat behinderte, und regelmäßige Niederschläge in Europa führten zu einer täglichen Neubewertung des Marktes.

Nach dem steilen Anstieg der weltweiten Getreidemärkte in der zweiten Maihälfte schien sich die Kursentwicklung in der ersten Junihälfte wieder zu beruhigen. Während sich die Kurse in den USA seitwärts bewegten, gaben die Kurse in Europa nach. In der zweiten Junidekade blieb die Marktrichtung unklar. Gegenüber der ersten Maidekade sind bis zum Ende der zweiten Junidekade die Weizenkurse in Chicago um 33 $/t auf 192 $/t und die Maiskurse um 33 $/t auf 179 $/t gestiegen. In Paris ist der Septemberweizen im Mai um 15 €/t auf 185 €/t gestiegen und anschließend um 7 €/t auf 178 €/t gefallen. Der Novembermais stieg um 12 €/t auf 175 €/t. Die Nervosität der Börsen hat sich im Rye Belt auf den Handel vor Ort übertragen. Die Händler bewegten sich zwischen sehr starkem Kaufinteresse und starker Vorsicht im Markt.

Den kompletten Marktbericht von Dr. Reimer Mohr lesen Sie hier.