Manganmangelsymptome im Getreide

Mikronährstoffmangel in Wintergerste im Januar 2019

Manganmangelsymptome in der Wintergerste (Aufnahme vom 16. Januar 2020, Landkreis Rendsburg-Eckernförde)

21.01.2020

Der Kalender sagt uns zur Zeit WINTER, die Witterung jedoch nicht. Aufgrund der anhaltenden milden Witterung zeigen einige Wintergetreidebestände (vor allem Wintergerste) auf humosen Standorten unterschiedlich stark ausgeprägte Manganmangelsymptome.

Dies kann auch trotz Mangandüngung im Spätherbst vorkommen. Kontrollieren Sie deshalb, vor allem Ihre Wintergerste, auf einen eventuellen Mangel. In extremen Fällen kann eine zeitnahe Mangandüngung Abhilfe leisten. Dabei ist natürlich die anstehende Witterung und Befahrbarkeit der Flächen zu berücksichtigen.

Warten Sie im Extremfall nicht zu lange und lassen Sie Ihre Wintergerste nicht im Stich!

Unsere Empfehlung:

Je nach Stärke der Mangelsymptome 250 - 500 g Mangan/ha als Mangan-Chelat (schnelle Wirkung). Im Extremfall empfiehlt sich eine Wiederholung im Frühjahr.

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