Qualitätswettbewerb QualityPlus

Spitzenbetriebe ausgezeichnet

09.08.2019

Seit der Einführung von QualityPlus im Jahr 2011 wird von jeder in Deutschland abgesackten Partie einer KWS Getreidesorte ein Rückstellmuster gezogen, welches zur weiteren Qualitäts-Kontroll-Untersuchung an die, nach ISO 17025 akkreditierte, KWS Getreide Saatgutprüfung nach Wohlde geschickt wird.

Insgesamt haben 65 Aufbereitungsanlagen in der vergangenen Saison für unsere VO (Vertriebs Organisation) Partner Zertifiziertes Saatgut aufbereitet. Die hieraus resultierenden Fertigwarenproben wurden auf die, über der gesetzlichen Anerkennungsnorm liegenden für QualityPlus-Saatgut relevanten Kriterien Keimfähigkeit, Fremdbesatz, technische Reinheit und Beizgrad kontrolliert. Anschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet und in ein etabliertes, transparentes Bewertungsschema überführt.

In der vergangenen Saison ist es der LHG Schmölln gelungen, über alle eingesendeten Proben das Maximalergebnis von 100 Punkten zu erreichen. Als kleines Dankeschön für dieses grandiose Ergebnis wurden die verantwortlichen Mitarbeiter der LHG mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

KWS Winterweizen Videos

Aufbereiter: Bodo Assmann (KWS), Daniela Franke, Lutz Janisch, Tina Lorber und Andrej Rahm, Schmölln (v.l.)

Überdies werden im Rahmen der Qualitätsanalyse von QualityPlus seit Jahren unter den Direktvermehrern und Aufbereitern im Bereich der KWS eigenen Vorstufen- und Basissaatgutproduktion sowie im Bereich der Hybridroggen Z-Saatgut-Produktion Qualitätswettbewerbe durchgeführt.

Für die Kulturarten Weizen, Gerste und Triticale wurden von 27 Vermehrern insgesamt 325 Rohwarenproben analysiert. Untersucht werden hier die vom Vermehrer beeinflussbaren Kriterien Keimfähigkeit, Besatz und Sortierung. Hier erreichten 4 Vermehrer die maximale Punktzahl von 100 Punkten. Im Bereich der Aufbereitung erlangte das Vorstufenzentrum Bierbergen mit 97,26 Punkten die Höchstpunktzahl. Bei der Fertigware wird partieweise eine NKA (Nachkontrollanbau) Probe auf die saatgutrelevanten Parameter Keimfähigkeit, Beizgrad, Besatz und Sortierung analysiert.

Aufbereiter Sven Johade, Wilfried Behrens und Lars Wrogemann (KWS), Bierbergen (v.l.)

Aufbereiter Sven Johade, Wilfried Behrens und Lars Wrogemann (KWS), Bierbergen (v.l.)

Vermehrer Christian Sievers und Lars Wrogemann (KWS), Kreutzen (v.l.)

Vermehrer Christian Sievers und Lars Wrogemann (KWS), Kreutzen (v.l.)

Josef Kremheller (KWS) und Vermehrer Franz Maier, Ergolding (v.l.)

Josef Kremheller (KWS) und Vermehrer Franz Maier, Ergolding (v.l.)

Lars Wrogemann (KWS) und Vermehrer Lutz Grabowski, Landgut Grapzow (v.l.)

Lars Wrogemann (KWS) und Vermehrer Lutz Grabowski, Landgut Grapzow (v.l.)

Vermehrer Martin Fröchtling und Lars Wrogemann (KWS), Hohenhameln (v.l.)

Vermehrer Martin Fröchtling und Lars Wrogemann (KWS), Hohenhameln (v.l.)

Im Bereich der Hybridroggen Z-Saatgut-Produktion wurden 628 Rohwarenproben von 53 Vermehrungsbetrieben untersucht. Bei einem Vermehrertreffen in Wohlde im März konnten, erfreulicherweise, neun Betriebe der zehn erfolgreichsten Betriebe mit einer Maximalpunktzahl von 100 Punkten als Sieger ausgezeichnet.

Vermehrer: Andreas Otte (KWS), Peter-Hinnerk Tewes, Ole Rösch, Volker Peters, Hendrik Lange, Hans-Heinrich Winterhoff, Eckhard Hoffmann-Brunhöber, Hendrik Habermann, Hans-Heinrich Kruse (Kruse GbR), Silke Timme, Heiko Brockmann (KWS), Wohlde (v.l.).  Des Weiteren hat Herr Mathias Schnelle der Agrargenossenschaft Nöbdenitz den ersten Platz belegt.

Vermehrer: Andreas Otte (KWS), Peter-Hinnerk Tewes, Ole Rösch, Volker Peters, Hendrik Lange, Hans-Heinrich Winterhoff, Eckhard Hoffmann-Brunhöber, Hendrik Habermann, Hans-Heinrich Kruse (Kruse GbR), Silke Timme, Heiko Brockmann (KWS), Wohlde (v.l.). Des Weiteren hat Herr Mathias Schnelle der Agrargenossenschaft Nöbdenitz den ersten Platz belegt.

Von den aufbereiteten Hybridroggenmengen 2018 wurden 986 Fertigwarenproben von 9 Aufbereitern analysiert und bewertet.

Hier konnte sich die Aufbereitungsstation der BayWa AG am Standort Grimma mit 97,92 Punkte über den ersten Platz freuen.

Aufbereiter Sven Nestler (BayWa) und Stefan Bocher (BayWa) mit Andreas Otte (KWS) (v.l.)

Aufbereiter Sven Nestler (BayWa) und Stefan Bocher (BayWa) mit Andreas Otte (KWS) (v.l.)

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Fazit:

Insbesondere konnten die Qualitäten auf all unseren Hybridroggen-Aufbereitungsanlagen in den letzten 8 Jahren kontinuierlich verbessert werden, was neben den intensiven Investitionen in Aufbereitungstechnik vor allen auf den intensiven Einsatz der Mitarbeiter zurückzuführen ist.