Sinkende Preise im Westen – Steigende Preise im Osten

Roggen

25.03.2019

Nach dem starken Preisrückgang in der zweiten Februarhälfte und der ersten Märzdekade scheint der Getreidemarkt seinen Boden gefunden zu haben. In Chicago und in Paris drehte sich die Kursentwicklung. Am 12. März erreichte der Maiweizen in Chicago mit 158 $/t und in Paris mit 181 €/t seinen Tiefpunkt. Anschließenden stiegen die Kurse in Chicago wieder auf 168 $/t und in Paris auf 189 €/t. Für den starken Abwärtstrend in den vergangenen Wochen fehlen die harten Marktfaktoren.

Sinkende Preise im Westen – Steigende Preise im Osten

Als wichtigster Grund sind die schwachen Getreideexporte der EU-28 und der USA zu nennen. Beide Länder blieben bisher hinter den Exporterwartungen zurück. Bei abnehmenden Exportdruck für Weizen aus dem östlichen Rye Belt erschien die Ware aus der zeitversetzten Weizenernte der Südhalbkugel am Markt. Die australische Weizenernte fiel zwar deutlich kleiner als in den Vorjahren aus, aber auch die kleinere Ernte wird neben der argentinischen Ernte am Markt angeboten. Der Preisrückgang zeigte seine Wirkung:

Den kompletten Marktbericht von Dr. Reimer Mohr lesen Sie hier.

Marktpreise

Deutschland Nord, West, Süd

190 €/t
Brotroggen (Quelle: Marktkommentar)

Deutschland Ost

175 €/t
Brotroggen (Quelle: Marktkommentar)

Russland

125 €/t
Brotroggen (Quelle: ex RGU)


Polen

168 €/t
Brotroggen (Quelle: ex Sparks)

Dänemark

186,90 €/t
Brotroggen (Quelle: ex Kornbasen)

Ukraine

165,80 €/t
Brotroggen (Quelle: ex APK-Infrom)

Stand: März 2019