Die richtige Sortenwahl für den zukünftigen Winterweizenanbau

Emerick im Feld

02.09.2020

Da auch im Anbaujahr 2019/2020 besonders auf den Grenzstandorten der Weizen nicht die erwarteten Erträge gebracht hat, gilt es besonders hier über die geeignete Sortenwahl weitere Stellschrauben zu korrigieren. Zusätzlich erschwert die Düngeverordnung den Weizenanbau ab 01.01.2012 in den roten Gebieten. Auch für diese Regionen haben wir die richtige Antwort parat.

1. Wie kann ich die Weizenerträge auch auf Grenzstandorten wieder erhöhen?

Um auch weiterhin die N-Bilanzen auf einem hohen Niveau zu halten, empfehlen sich gleich zwei unserer Neuzulassung. Die Sorte KWS KEITUM steht als die ertragsstärkste Neuzulassung 2020 im Feld und zeichnet sich neben ihrem immensem Ertragspotential auch durch eine hervorragende Blatt- und Ährengesundheit aus. Dadurch ist sie für jede Fruchtfolge, und wie in den LSV-Ergebnissen sichtbar, auch auf jedem Standort geeignet.

2. Mit der Sortenwahl in roten Gebieten den Düngebedarf erhöhen

Zukünftige Düngebedarfsermittlung (Beispiel)

Zukünftige Düngebedarfsermittlung (Beispiel)

Ab dem 01.01.2021 gelten die Maßnahmen der neuen DüV innerhalb der roten Gebiete. Diese Maßnahmen beinhalten u.a. die um 20 % reduzierte Stickstoffdüngung. Im Winterweizenanbau können wir durch die Sortenwahl den Düngebedarf beeinflussen. So haben Weizensorten mit einer A/B-Qualität laut DüV einen maximalen Stickstoffstoffbedarf von 230 kg N/ha und Weizensorten mit einer E-Qualität einen maximalen Stickstoffbedarf von 260 kg N/ha. Die jeweiligen Zu- und Abschläge sind dabei zu berücksichtigen.

In der Übersicht oben habe ich eine beispielhafte zukünftige Düngebedarfsermittlung durchgeführt.

Auch hier kann unsere Weizensorte KWS EMERICK eine Abhilfe für den zukünftigen Winterweizenanbau sein. Reagieren Sie bereits zur Herbstaussaat mit der richten Sortenwahl und beeinflussen Sie den Düngebedarf im Frühjahr 2021.