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KWS bekennt sich klar zur Zuckerrübe.

Unsere Züchtung greift auf über 160 Jahre Erfahrung zurück. Durch ihren ständigen Einsatz kann mithilfe neuester Technologien die beste Genetik identifiziert werden. Daraus entstehen neue, gesunde Hochleistungssorten. 278 Vollzeitbeschäftigte sorgen zudem weltweit dafür, dass den Landwirten die benötigten Saatgutmengen zur richtigen Zeit und in der besten Qualität zur Verfügung stehen.

Die Züchtung arbeitet konkret an Zuckerrübensorten, die an neue pflanzenbauliche Herausforderungen (Pflanzenschutzmittel, resistente Pathogene) angepasst sind. Außerdem wird an alternativen Beizmitteln (z. B.biologischer Herkunft) geforscht, die die Pflanzen zusätzlich unterstützen.

Zuchtfortschritt bei der Zuckerrübe

Durch unsere intensive jahrzehntelange Forschung und Entwicklung ist der Zuchtfortschritt bei der Zuckerrübe so groß wie bei kaum einer anderen Kulturart. Er hat wesentlich zum Anstieg der Produktivität im Rübenanbau beigetragen und liegt bei ca. zwei Prozent jährlich, d.h. bis zu 2 t mehr Rüben pro Hektar und Jahr.

Forschung & Entwicklung

Einsatz von High-End Technologien, um ständig innovative ZR-Sorten zur Verfügung zu stellen

Saatgutproduktion

Zurverfügungstellung der benötigten Mengen an hochwertigem Saatgutzur rechten Zeit

Züchtung

Langjähriger Erfahrungsschatz und ständiger Einsatz, um die beste Genetik zuidentifizieren und zu züchten

Zukunft sichern. Rübe bewahren.

Wir beschäftigen über 360 Fachleute in Forschung und Entwicklung.

Wir haben weltweit 16 Zuchtstationen.

Wir investieren jährlich über 62 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

Wer die Rübe kennt, bleibt ihr treu!

Ackerbauliche Vorteile der Zuckerrübe

Resistenzmanagement:

Zuckerrüben in der Fruchtfolge unterstützen das Resistenzmanagement der Problemungräser Ackerfuchsschwanz und Windhalm im Getreide. Der Anbau der Sommerung schränkt die Vermehrung der Problemungräser ein und macht einen Herbizidwirkstoff-wechsel möglich.

Sommerung:

Als Sommerung lockert die Zuckerrübe Fruchtfolgen mit einem überwiegenden Anteil an Winterungen auf und entzerrt durch ihre lange Vegetationszeit und späte Ernte die Arbeitsspitzen. Zudem unterbricht die Zuckerrübe Infektionszyklen von bedeutenden Schaderregern im Getreidebau.

N-Effizienz:

Die Zuckerrübe hinterlässt einen sehr geringen Nitratgehalt vor dem Winter, da der Stickstoff noch bis in den Herbst aufgenommen wird. Dadurch leistet sie einen aktiven Beitrag zum Wasserschutz. Außerdem sind Zuckerrüben günstig für die Nährstoffbilanz, da sie in der Regel ausgeglichene, bzw. negative N-Salden aufweisen.

Tiefwurzler:

Durch die tiefe Wurzel kann die Zuckerrübe auch Nährstoffe und Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen. Dies hilft ihr, Trockenperioden besser zu überstehen. Die Zuckerrübe wurzelt bis zu 2,5 m tief, dadurch hat sie zusätzlich eine positive Wirkung auf die Bodenstruktur.

Bodenschutz:

Die Zuckerrübe ist Mulchsaat-geeignet. Außerdem lassen sich vor dem Rübenanbau sehr gut Zwischenfrüchte etablieren. Dadurch liefert sie einen wichtigen Beitrag zum Bodenschutz.

Einzigartig bei der Rübe:

Das dichte Beratungsnetz unterstützt die Landwirte mit vielfältigen Informationen und Versuchsergebnissen bei den Anbauentscheidungen.

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Nur gemeinsam kann regionale Wertschöpfung geschaffen werden!

Das steckt drin in der Zuckerrübe.

Umweltleistung:

Die Zuckerrübe trägt aktiv zum Wasser- und Bodenschutz bei.

Nachhaltiger Rohstoff:

Zucker aus Rüben wird auf den vorhandenen Ackerflächen produziert. Eine steigende Rohrzucker-Produktion geht zulasten der Urwälder. Rübenzucker wird zudem unter nachhaltigen sozialen Bedingungen produziert.

Vielfältige Verwendungs- möglichkeiten:

Die Zuckerrübe wird bereits zur Herstellung von Biokraftstoffen (Bioethanol) verwendet. Der Zucker aus Rüben könnte außerdem zur Herstellung von alternativen Verpackungsmaterialien genutzt werden.

Regionales Produkt:

Fast überall in Deutschland wird regionaler Zucker aus heimischen Zuckerrüben hergestellt.

Die Zuckerrübe wird zu 100% verwertet:

So entstehen bei der Verarbeitung neben Zucker:

  • Rübenschnitzel (Futtermittel)
  • Melasse (Futtermittel + Nährsubstrat)
  • Carbokalk (Düngemittel)

Sauerstoffproduzent:

Ein Hektar Zuckerrüben produziert rund dreimal so viel Sauerstoff wie ein Hektar Wald.

Chancen für die Rübe!

Tendenziell ist damit zu rechnen, dass der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln stark reglementiert wird.

  • Somit wird eine konsequente Nutzung von Fruchtfolgeeffekten zwingend erforderlich.

Die Zuckerrübe profitiert bei wechselnden Witterungsbedingungen von ihrer guten Wassernutzungseffizienz, dem ausgeprägten Wurzelapparat und der langen Vegetationszeit.

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