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Interview

Wer ist eigentlich … „Robin im Roggen“?

BlickPunkt, Sommer 2026

Interview mit Robin Sindram

Welchen Bezug hast Du zur Landwirtschaft?

Geprägt durch meine Großväter (Landwirt und Leitung einer Raiffeisen-Niederlassung) hat mich die Landwirtschaft von klein auf begleitet. Vom Anbau im großen Garten und der Hilfe bei einem befreundeten Landwirt bin ich durch die Ausbildung als ATA zur KWS gekommen und seit 2021 im Begriff, meinen eigenen kleinen Betrieb mit historischer Technik zu führen. Auch wenn die Praktiken daheim altmodisch erscheinen, erlebe ich im Berufs-/ Studentenleben die Zukunft und kann aus beidem für meine tägliche Praxis schöpfen.

Wie bist Du Werkstudent bei KWS geworden?

Vor meiner Studienzeit war ich hier im Unternehmen im Feldversuchswesen beschäftigt. Das Studium kann schon sehr theoretisch sein, darum wollte ich gerne weiterhin ein Teil des Unternehmens bleiben und ich schaute nach Stellen als Werkstudent. Über ein paar Stationen hinweg bin ich nun im Produktmanagement Deutschland verankert und bin vollkommen zufrieden mit dem Werdegang. Die KWS hat viele Facetten und durch eine Anstellung als Werkstudent kann man diese leichter erkunden und erleben.

Um was genau geht es in Deinem Projekt und was ist Dir auf der Reise wichtig?

Die Roggentour ist ein Projekt aus dem Produktmanagement, bei dem ich mit dem Trecker verschiedene spannende Stationen in Deutschland rund um das Thema „Roggen“ anfahre und dort zu den jeweiligen Prozessen berichte. Wir wollen mit dem Videoprojekt das allgemeine Bewusstsein für die Kultur Roggen bei den Konsumenten, der Gesellschaft sowie bei den Produzenten schärfen und die Kultur so wieder etwas in den Fokus rücken. Für die Roggentour sind mir authentische Stationen wichtig, die ihren Teil in der Wertschöpfungskette „Roggen“ mit Hingabe zu ihrem Tun präsentieren und mit mir unterhaltsam rüberbringen.

Was waren bisher der Tief- und der Höhepunkte der Roggentour?

Die Tour startete Mitte April, daher haben wir noch nicht alle Stationen besucht. Dennoch bin ich begeistert von der bisherigen Teilnahmebereitschaft der Firmen/ Personen, bei der Videoidee mitzuwirken. Ich freue mich einen nahezu privaten Einblick in die Geschehnisse zu bekommen und kann nichts Negatives nennen. Ein Highlight für mich ist auf jeden Fall, dass mir die KWS das Vertrauen für diese Aktion geschenkt hat sowie natürlich die Möglichkeit, meinen „Betrieb“ als Station in die Roggentour mit einfließen zu lassen.

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