Bei der Aussaat schon die Ernte planen: KWS Satellitentechnik unterstützt beim Monitoring und bestimmt den optimalen Erntezeitpunkt von Silomais

Einbeck, 15. Mai 2019

Der Trockensubstanz-Gehalt von Maispflanzen hat Einfluss auf den optimalen Zeitpunkt der Ernte. Das weltweit einmalige System SAT TS-Monitoring von KWS erkennt den Trockensubstanz-Gehalt mithilfe von Satellitenbildern und gibt eine Ernteprognose für den gesamten Acker ab. Der Landwirt erhält ab einem für ihn relevanten Zeitpunkt zudem regelmäßig aktuelle Abreifekarten seiner Schläge.

Den optimalen Erntezeitunkt für Silomais bestimmen: SAT TS-Monitoring von KWS

Den optimalen Erntezeitunkt für Silomais bestimmen: SAT TS-Monitoring von KWS

Zur jetzigen Aussaat können Interessierte ihre Flächen noch bis Mitte Juni über das KWS CULTIVENT Tool einzeichnen und SAT TS-Monitoring nutzen. Das System steht allen Landwirten, die ausgewählte Maissorten von KWS anbauen, kostenlos zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Landwirten mit SAT TS-Monitoring ein innovatives System anbieten können, mit dem sie den Verlauf der Silomais-Abreife immer im Blick haben“, so Fabian Böke, Projektleiter KWS SAT TS-Monitoring. „Es ist möglich, die Abreife des Bestandes durchgehend zu kontrollieren. Landwirte erhalten eine Empfehlung für den optimalen Erntezeitpunkt direkt auf ihr Handy und können damit den Ertrag und die Qualität der Maissilage deutlich optimieren.“

Und so funktioniert das SAT TS-Monitoring: SAT TS-Monitoring (Satelliten Trockensubstanz-Monitoring) erkennt mithilfe von Satellitenbildern den Trockensubstanz-Gehalt von Pflanzen. 30 bis 35 Prozent sind optimal. Wer unterhalb von 30 Prozent erntet, hat meist zu wenig Stärke im Mais. Geht es über 35 Prozent hinaus, können höhere Verluste bei der Lagerung entstehen. Mit dem bisherigen, klassischen TS-Monitoring wurde der Trockensubstanz-Gehalt von drei zufällig ausgewählten Pflanzen pro Feld analysiert und dann für das gesamte Feld entschieden. Allerdings ist die Streuung groß: Durch Bodenunterschiede sind die Pflanzen an Stellen mit z.B. niedrigem Wasserhaltevermögen oft schneller reif als in der Mitte. SAT TS-Monitoring hingegen sorgt mithilfe von Satellitenbildern für ein komplettes Bild, egal, ob das Feld 2 oder 200 Hektar groß ist. Die räumliche Auflösung des bei KWS selbst entwickelten Systems, das auf Satelliten der ESA und NASA zurückgreift, liegt bei einigen Metern. Damit lassen sich einzelne Felder oder nur Teilbereiche davon präzise auswerten.

Ab sofort können alle Interessierten ihre Maisflächen bis zum 15.06. online erfassen: www.kws.de/sat-ts

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 5.147 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 1.068 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 133 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 198 Mio. Euro und damit 18,5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

Weitere Informationen: www.kws.de. Folgen Sie uns auf Twitter® unter https://twitter.com/KWS_Group.

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