„Mit KWS in die Zukunft“: Traditionelle KWS Fachtagung Zuckerrübe

Dr. Alexander Coenen, KWS Regionenleiter Zuckerrübe Deutschland und Österreich

Dr. Alexander Coenen, KWS Regionenleiter Zuckerrübe Deutschland und Österreich

Einbeck, 21. Dezember 2018. Die traditionelle KWS Fachtagung zur Zuckerrübe gehört bei Vertretern und Entscheidern der Branche inzwischen zum festen Abschluss eines Jahres. Dieses Mal stand sie unter dem Motto „Mit KWS in die Zukunft“. Die Fachtagung lieferte Antworten darauf, welchen Beitrag KWS zur Zukunft der Zuckerrübe leistet und wie die Rübe weiterhin eine konkurrenzfähige Feldfrucht bleibt – trotz einer herausfordernden Gesamtsituation.

Dass KWS Herausforderungen in Zukunft erfolgreich meistern wird und dies in der Vergangenheit bereits getan hat, unterstrich Dr. Alexander Coenen, KWS Regionenleiter Zuckerrübe Deutschland und Österreich, bei der Begrüßung der rund 100 Gäste. „Im Jahr 2008, also vor genau 10 Jahren, hatten wir bei unserer Winterfachtagung die Vision, dass die neuesten Sortengenerationen der Zuckerrübe bei offiziellen Leistungsprüfungen 20 Tonnen pro Hektar an Zuckerertrag bringen würden. Diese Vision ist heute Wirklichkeit.“

Die Zuckerrübe als wichtige und strategische Frucht für KWS mit Potenzial für die Zukunft hob auch Dr. Peter Hofmann, verantwortliches Vorstandsmitglied bei KWS für das Segment Zuckerrübe, in seinem Beitrag hervor. „Die Zuckerrübe ist und bleibt ein bedeutender Baustein im breiten Gesamtportfolio von KWS. Wir investieren jährlich rund 80 Millionen Euro direkt und indirekt in die Forschung und Entwicklung der Zuckerrübe. Dieses Engagement führt zu immer leistungsfähigeren Sorten“, so Hofmann. Weitere Investitionen in die Produktion von Zuckerrübensaatgut am Standort Einbeck sichern künftig größere Fertigungskapazitäten, mehr Flexibilität gegenüber den Landwirten und eine schnellere Produktion. Auch auf die strategische Ausrichtung von KWS im Hinblick auf das Verbot von Neonikotinoiden ging Hofmann ein: „Bei zunehmenden Problemen des chemischen Pflanzenschutzes muss den Herausforderungen der Zukunft mit Hilfe der Züchtung begegnet werden. Das ist das Kerngeschäft der KWS. Zudem investieren wir in die Weiterentwicklung von Biologicals“, so Hofmann. Markus Molthan und Sören Seebode vom AgroService Vertrieb Deutschland und Österreich wurden noch konkreter: KWS hat aktuell virusresistente Genotypen zur Prüfung beim Bundessortenamt angemeldet. Sie betonten, dass KWS züchterische Schwerpunkte mit Weitblick setzt und daher bereits vor einigen Jahren Züchtungsprogramme wieder aufgenommen hat, um Landwirten mittelfristig tragfähige Lösungen anzubieten.

Um die Landwirtschaft der Zukunft ging es in weiteren Beiträgen. David Bohnenkamp von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zeigte auf, wie High-Tech Methoden und Digitalisierung für die Landwirtschaft adaptiert und nutzbar gemacht werden können. Ingo Schröder vom Vertrieb Zuckerrübe Deutschland und Österreich stellte die vielfältigen Optionen aus dem Rüben-MehrWert-Service vor, die KWS jetzt schon anbietet. Kernpunkte sind die finanzielle Unterstützung im Falle eines Umbruchs in Höhe von 50 Prozent auf den Saatgutpreis der Rüben-Neusaat sowie der digitale Service: Die Landwirte können ihre Rübenflächen im Rüben-MehrWert-Service registrieren und neben Feldaufgangstimer und Frostwarner Satellitenaufnahmen mit Echtfarbansicht, Biomasse- und Feuchtigkeitskarten nutzen. „Mit rund 50.000 Hektar registrierter Fläche zur Aussaat 2018 wurde dieser Service von Landwirten sehr gut angenommen“, so Ingo Schröder.

Abschließend informierte der AgroService über neue, leistungsstarke Sorten aus dem Zulassungsjahr 2018. LUNELLA KWS, THADDEA KWS, ADVENA KWS und CELESTA KWS stehen in den jeweiligen Leistungsprüfungen auf Spitzenplätzen und sind für den Landwirt bereits zur kommenden Aussaat verfügbar.

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 5.150 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 1.070 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von rund 133 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 200 Mio. Euro und damit 18,5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

* Ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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