Offizielle Sortenergebnisse: KWS Zuckerrübensorten überzeugen

Einbeck, 20.12.2018

Die dreijährigen offiziellen Sortenergebnisse vom Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) aus Göttingen bescheinigen KWS Zuckerrübensorten erneut sehr gute Leistungen. Damit unterstreicht der Einbecker Saatgutspezialist seine Vorreiterrolle in der Entwicklung und Bereitstellung von leistungsstarken Zuckerrübensorten.

Zuckerrüben Leistungsprüfungen

„Wir begegnen den Herausforderungen der Zukunft im Zuckerrübenanbau mit einer innovativen Pflanzengenetik: Es ist unser Ziel, den Landwirten leistungsstarke und standortangepasste Sorten bereit zu stellen, die mit ihren unterschiedlichen Resistenzeigenschaften das Ertragspotenzial der Fläche optimal ausschöpfen“, betont Dr. Alexander Coenen, Regionenleiter für Deutschland und Österreich bei KWS.

Zugelassene Zuckerrübensorten werden in einem umfangreichen Prüfwesen mit und ohne Fungizidmaßnahme vom IfZ getestet und bewertet. In weiteren Versuchen wird die Leistung unter Befallsbedingungen z.B. mit Nematoden oder Rhizoctonia geprüft.

Die neueste Sortengeneration bestätigt nach drei Jahren offizieller Prüfung ihre Leistung und damit den züchterischen Fortschritt: LUNELLA KWS hat als Nematoden-tolerante Sorte auf Flächen mit und ohne Nematoden den höchsten Bereinigten Zuckerertrag des gesamten Sortenportfolios. Damit leistet LUNELLA KWS einen sehr hohen Beitrag, das Ertragspotenzial bestmöglich nutzen zu können. THADDEA KWS ist eine ertragsbetonte Nematoden-tolerante Sorte und ist mit ihrer mehrfachen Rizomania-Toleranz RZ 2.0 auch für Flächen mit erhöhtem Rizomaniadruck sehr gut geeignet. Als Energierübe und als Feedbeet in der Rinderfütterung empfiehlt sich auf Flächen mit Nematoden die Sorte FELICIANA KWS.

Für Flächen ohne besonderen Krankheits- und Schädlingsdruck sind ADVENA KWS und CELESTA KWS die neuen Spitzensorten. Während ADVENA KWS mit einem sehr hohen Bereinigten Zuckerertrag überzeugt, hat CELESTA KWS den höchsten Zuckergehalt unter den neuen Sorten. Als Energierübe und als Feedbeet überzeugt in diesem Segment CHARLEENA KWS mit einem hohen Trockensubstanzgehalt bei guter Blattgesundheit.

„Wenn der Landwirt weiß welche Krankheiten und Schädlinge auf seinen Flächen vorkommen, kann er sich mit Hilfe dieser Sortenergebnisse gezielt für die standortangepasste Sorte entscheiden und den züchterischen Fortschritt nutzen“, erklärt Dr. Alexander Coenen.

Hinweise zu dem Pressefoto:
Bildzeile Pressefoto: IfZ Ergebnisse 2018 - Leistungsprüfungsfeld
Bildautor: KWS SAAT SE
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Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 5.147 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 1.068 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 133 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit mehr als 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 198 Mio. Euro und damit 18,5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

* Alle Angaben ohne die Anteile der at equity bilanzierten Gesellschaften AGRELIANT GENETICS LLC., AGRELIANT GENETICS INC. und KENFENG – KWS SEEDS CO., LTD.

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