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    Getreide zur Biogaserzeugung

Getreide-GPS hat seinen festen Platz in der Biogaserzeugung

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Silomais ist nach wie vor das Grundsubstrat für die Biogasproduktion. Doch auch die Fläche des Getreides zu diesem Zweck steigt und etabliert sich. Nach den Basisdaten Bioenergie Deutschland 2016 erreicht Getreide in Form von Körnern und Ganzpflanzensilage einen Anteil von 9 % der nachwachsenden Rohstoffe für die Biogasproduktion.

Vorteile bietet der Anbau von Getreide-GPS vor allem auf Böden, die für den Maisanbau nicht unbedingt geeignet sind. Dies können schwere, kalte Böden ebenso sein wie Regionen mit geringen Temperaturen im Frühjahr. Hier kann Getreide im Vergleich zum Mais sein Ertragspotenzial besser ausspielen.

Gründe für den Einsatz von Getreide in der Biogasproduktion

  • Umsetzung der Greeningvorgaben durch Erweiterung der Fruchtfolge
  • Winterbegrünung
  • Erweiterung des Ausbringfensters für Gärreste
  • Brechen der Arbeitsspitzen der Silomaisproduktion
  • Ausnutzung von Technik, Lagerraum und Know-how
  • Entlastung bei Substratknappheit
  • Ausreichend Zeit für optimale Bodenvorbereitung zu Winterraps oder Zwischenfrucht
  • Aktive Ackerfuchsschwanzbekämpfung durch dichte Bestände und frühe Ernte

Durch geringe Standortansprüche und niedrige Produktionskosten in Kombination mit einem hohen Ertragspotenzial empfiehlt sich vor allem Hybridroggen.
Kristof Stolze, Trainee Produktmanagement Getreide

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