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    World of Farming

Mit Weitblick & Präzision: Was Pflanzenzüchtung für eine nachhaltige Landwirtschaft leistet

Blick aus dem Traktor auf ein Feld mit Monitor zur Steuerung. Der Fahrer hält das Steuer und bedient die Steuerungseinheit.

Die Saat geht mit Satelliten besser auf

Satellitenbilder zeigen präzise, wo am besten wie viel Saatgut in die Erde kommen sollte. Diese Innovation ermöglicht Landwirten einen höheren Ertrag – der größte Milchkuhbetrieb Italiens vertraut bei seiner Maisaussaat bereits darauf.

Frau sitzt an einem Computer und arbeitet an einem Monitor. Im Hintergrund steht ein Computer-Tomograph.

Hightech für höchste Qualität: Saatgut im Computertomographen

Saatgut in höchster Qualität ist eine der Voraussetzungen für beste Erträge. Eine der Grundvoraussetzungen, damit aus einem Saatkorn eine ertragreiche Pflanze wächst: Das Korn muss einen gesunden Embryo enthalten. Ob das der Fall ist, sehen auch die Experten einem Samen von außen allerdings nicht an.

Eine Gruppe von Kartoffeln liegt auf der Erde, umgeben von grünen Pflanzen. Einige Kartoffeln sind aufgeschnitten.

Es geht um die Zukunft der Kartoffel: Saatgut statt Knolle

Es geht es um etwas wahrlich Großes: die Zukunft der Kartoffel. Sie ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel überhaupt. Allein die Deutschen essen rund 60 Kilogramm der Knollen im Jahr, die Letten kommen gar auf das Doppelte.

Zwei Personen stehen auf einem Feld, während eine orangefarbene Drohne über ihnen fliegt. Die Umgebung zeigt landwirtschaftliche Flächen.

Precision Farming: Wie Landwirte von Drohnen in der Pflanzenzüchtung profitieren

Die Zukunft der Züchtung kommt unter anderem aus der Luft: Um noch schneller als bisher zu neuen Sorten zu kommen, setzt KWS auf den Einsatz von Drohnen über seinen Feldern.

Landwirt prüft Futter in der Hand vor einem Futtermischer. Im Hintergrund sind Schweine in einem Stall zu sehen.

Roggen verbessert Schweinemast

Erfolgreiche Schweinemast und glückliche Tiere – für Andreas von Felde sind das keine Gegensätze. Der Landwirt aus Norddeutschland setzt in seinem Betrieb bei Ackerbau und Fütterung auf Roggen, muss weniger Dünger einsetzen und sieht sich durch eine aktuelle Studie bestätigt.

Hände halten ein Smartphone, das eine digitale Karte eines Maisfeldes zeigt. Die Umgebung besteht aus grünen Pflanzen.

Blick aus dem All zeigt optimalen Zeitpunkt für die Maisernte

Hochpräzise Landwirtschaft dank Satellitenhilfe: Mit einem weltweit einmaligen System erkennt KWS ab der Saison 2018 mithilfe von Satellitenbildern den optimalen Zeitpunkt für die Ernte von Silomais. Auf Wunsch erhalten Landwirte dann für jedes ihrer Felder eine maßgeschneiderte Empfehlung für den optimalen Erntezeitpunkt, direkt aufs Handy.

Drei Personen in einem industriellen Umfeld betrachten Dokumente. Zwei Männer und eine Frau diskutieren über die Inhalte.

Nützliche Bakterien schützen vor Schaderregern und können den Ertrag steigern

Bakterien sind die Extremisten unter den Lebewesen. Sie leben in 100 Grad heißem Wasser, in starken Säuren oder an schwefelhaltigen Quellen der Tiefsee. Und auch an einigen Sorten von KWS Zuckerrüben-Saatgut.

Fasanen stehen auf einem Feld. Ihre bunten Federn und charakteristischen Merkmale sind gut sichtbar.

Wie KWS in Zukunft Vögeln mit pflanzlichen Extrakten den Appetit auf Öko-Mais vergällen will

Der Ökolandbau darf keine künstlichen chemischen Wirkstoffe gegen Vogelfraß in frisch gesäten Maisfeldern einsetzen. Daher picken die Tiere im Frühjahr mitunter ganze frisch ausgesäte Felder leer. KWS arbeitet an neuen Pflanzenextrakten, um den Vögeln die Saat nachhaltig zu vergällen – mit aussichtsreichen Resultaten.

Benjamin Gruber arbeitet im Feld und montiert ein Gerät. Im Hintergrund sind Pflanzen zu sehen.

Mit dem Scanner in die Terra incognita: Wie schaut man Wurzeln beim Wachsen zu?

Wie schaut man den Wurzeln einer Zuckerrübe in 1,50 Metern Tiefe beim Wachsen zu? Ganz einfach. Nötig sind nur ein riesiger Bohrer, lange Plexiglasröhren, ein Spezialscanner, viel Software zur …

Zwei Personen in einem Gewächshaus betrachten Pflanzen. Eine Person trägt ein rotes Shirt und eine Schürze, die andere ein kariertes Hemd.

Die Resistenzzüchtung braucht immer ein neues Ass im Ärmel

Die kleine französische Stadt Pithiviers südlich von Paris ist bei den Züchtern von Zuckerrüben berüchtigt. In der Region gibt es viele und besonders aggressive Varianten jenes Virus, das bei Zuckerrüben die gefürchtete Krankheit Rizomania auslöst. Zugleich ist die Gegend aber ein guter Ort, um neue Resistenzen gegen die Schaderreger zu testen.

Zwei Personen untersuchen Wurzeln von Maispflanzen im Feld. Beide tragen Caps und Arbeitskleidung.

Guter Ertrag mit weniger Dünger

Deutschland hat die zulässige Menge von Stickstoff auf vielen Feldern mit der neuen Düngemittelverordnung eingeschränkt. Vielerorts darf nur noch weniger Dünger eingesetzt werden. Dennoch möchten Landwirte auch weiterhin gute Erträge einfahren, zum Beispiel beim Mais.

Mann kniet in einem Gewächshaus und überprüft den Gesundheitszustand von Jungpflanzen. Er hält ein Notizbuch in der Hand.

„Es gibt Pflanzen-krankheiten, die mit Chemie nicht zu kontrollieren sind.“

Bakterien, Pilze, Viren: Pflanzen sind das Ziel ungezählter Attacken. Die Erreger „wollen“ sich in den energiereichen Blättern oder Früchten vermehren und richten dabei oft schwere Schäden an. Bernd Holtschulte leitet den Bereich Pflanzenkrankheiten bei KWS. Im Interview berichtet er, welche Auswege die Pflanzenzüchtung bietet.

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Frau mit kurzer brauner Haarfrisur trägt eine hellblaue Jacke und steht lächelnd im Freien.
Gina Wied
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