Jungforschende aus Niedersachsen überzeugen mit kreativen Ideen und großem Forschergeist

Einbeck, 13.04.2026

Über 80 Kinder und Jugendliche aus ganz Niedersachsen haben beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ 2026 mit ihren Forschungsprojekten beeindruckt. Am Donnerstag und Freitag präsentierten die Landesfinalistinnen und -finalisten ihre Arbeiten im Einbecker PS.SPEICHER einer interdisziplinär besetzten Jury. Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung, an der die Niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg teilnahm, endete heute die 23. Ausgabe des Wettbewerbs. 

 Ole Eildermann (14), Felix Breckle (14) und Moritz Kretzschmar (13) vom Gymnasium Corvinianum Northeim konnten sich über den Landessieg als bestes interdisziplinäres Projekt freuen. In ihrem Beitrag gingen sie der Stabilität von Spinnenfäden auf den Grund.

Vielfältige Fragestellungen, maximale Perspektive

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ beschäftigten sich die Teilnehmenden in den Disziplinen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo‑ und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik mit vielfältigen Forschungsfragen. Vergeben wurden erste, zweite und dritte Preise sowie mehrere Sonderpreise.

„‚Maximale Perspektive‘ bedeutet, Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, offen zu bleiben und neue Wege zuzulassen,“ erklärt Landeswettbewerbsleiterin Valentina Holle. „Genau das leben die Jungforschenden in ihren Projekten.“

Auch Julia Willie Hamburg, Niedersächsische Kultusministerin, würdigte in ihrem Grußwort das Engagement der Kinder und Jugendlichen: „Wenn junge Menschen mit Neugier, Mut und Ausdauer ihren eigenen Fragen nachgehen, entsteht genau das, was wir für unsere Zukunft brauchen: neue Ideen und echte Perspektiven. Bei der Preisverleihung von ‚Jugend forscht junior‘ war eindrucksvoll zu sehen, wie viel Kreativität und Begeisterung in den Schülerinnen und Schülern steckt. Sie gehen eigene Wege, stellen Fragen und bleiben dran – auch wenn es mal schwierig wird. Darauf können alle Beteiligten wirklich sehr stolz sein.“

Langjähriges Engagement für den Forschungsnachwuchs

KWS setzt sich bereits zum sechsten Mal als Patenunternehmen dafür ein, dass der niedersächsische Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ in Einbeck stattfinden kann. Unterstützt wird die Veranstaltung außerdem von Sartorius, Alstom, der Bürgerstiftung Einbeck und dem PS.SPEICHER.

Stephan Krings, Head of Global Marketing & Communications bei KWS, sagt: „Als forschendes Unternehmen ist es uns wichtig, jungen Menschen früh positive Erfahrungen mit Wissenschaft zu ermöglichen. Forschung beginnt nicht erst im Studium oder im Labor, sondern mit der ersten Frage und dem ersten Experiment. ‚Jugend forscht junior‘ gibt Kindern und Jugendlichen genau diesen Raum – Ideen auszuprobieren und sichtbar zu machen.“

Der Wettbewerb „Jugend forscht junior“

„Jugend forscht junior“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“ und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren. Ziel ist es, Neugier, Kreativität und Problemlösekompetenz zu fördern und junge Menschen zur eigenständigen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragen anzuregen. Zugleich unterstreicht die Ausrichtung des Landeswettbewerbs in Einbeck die Bedeutung Südniedersachsens als Life-Science-Standort.

Der Landeswettbewerb Jugend forscht junior Niedersachsen ist auch auf Instagram vertreten: @jugendforschteinbeck.

Über KWS

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter* in mehr als 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 1,68 Mrd. Euro. Seit 170 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Zuckerrüben-, Mais-, Getreide-, Gemüse-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 ca. 350 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

*ohne Saisonarbeitskräfte

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