Manchmal braucht es nur einen Samen, um eine Geschichte zu beginnen. Seit 1856 säen wir bei KWS die Zukunft.
Als unabhängiges, familiengeführtes Unternehmen mit starken Werten entwickeln wir uns ständig weiter, verlassen uns aber stets auf die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter, die jeden Tag ihre Ideen und Visionen einbringen und uns so gemeinsam weiter wachsen lassen. Mit Weitblick gestalten wir eine nachhaltige Zukunft, pflegen die Nähe zu Generationen von Landwirten und sind ein vertrauenswürdiger und zuverlässiger Partner für alle unsere Kunden.
Jede Geschichte ist daher auch Ausdruck eines unserer KWS Werte: Nähe, Weitblick, Verlässlichkeit und Unabhängigkeit.
Jedes Exponat stellt eine der vielen Geschichten dar, aus denen KWS besteht. Hier geben wir Ihnen die Möglichkeit, einige davon zu erleben.
Klicken Sie auf die Bilder, um die Geschichten hinter den Objekten zu entdecken.
Schnelle Hilfe für Erdbebenopfer in der Türkei
Die beiden schweren Erdbeben der Stärke 7,7 und 7,6 am 6. Februar 2023, die 10 Provinzen betrafen, forderten so viele Menschenleben, dass die Türkei ihre nationale Trauer erklärte. Auch bei KWS weckten diese Ereignisse große Anteilnahme und den Wunsch, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Die Mitarbeiter der KWS Türkiye starteten bereits am ersten Tag des Erdbebens intensive Hilfsmaßnahmen. Umgehend wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet, um Listen mit den dringendsten Vorräten zu erstellen; die notwendigen Waren wie Wasser, Lebensmittelkonserven, Heizungen, Schuhe, Lebensmittel, Windeln, Westen und Hüte wurden direkt an die Opfer geliefert. KWS Kollegen aus der ganzen Welt beteiligten sich an einer weltweiten Spendenaktion. Darüber hinaus entschied sich KWS, 100.000 € aus eigenen Mitteln des Unternehmens zu spenden.
Der „Mützenmann“ als Visionär
Matthias Christian Rabbethge, geboren 1804 in Klein Rodensleben, war ein Mann mit Blick für die Zukunft. Als eines von sieben Kindern wuchs er in der Landwirtschaft auf und verstand früh, wie entscheidend Boden und Ertrag für das Leben sind. Später wurde er erfolgreicher Landwirt und setzte auf den Anbau von Zuckerrüben auf den fruchtbaren Bördeböden. Doch Rabbethge dachte weiter: Er stieg in die Zuckerherstellung ein und suchte unermüdlich nach Verbesserungen in der Fabrikation, um die steigenden Erträge optimal zu nutzen. Diese Haltung – der Mut, Neues zu wagen und Chancen zu erkennen – prägt KWS bis heute. Sein Porträt mit der markanten Mütze erinnert uns daran: Weitsicht bedeutet, Tradition mit Innovation zu verbinden und Lösungen für die Landwirtschaft von morgen zu schaffen.
Neue Muskeln im Gemüsemarkt mit Spinat
2019 startete KWS das Gemüsesaatgutgeschäft und erwarb den niederländischen Marktführer für Spinatsaatgut Pop Vriend Seeds in Andijk. Unser strategisches Ziel ist es, durch eigene Züchtungsprogramme eine bedeutende langfristige Position im Gemüsesaatgutmarkt aufzubauen. Die Akquisition von Pop Vriend Seeds ist der erste starke Eckpfeiler dieses Geschäftssegments. Passenderweise trug das Projekt zur Bewertung des Gemüsesektors den Namen "Olivia" – nach "Olive Oyl", der Freundin von Popeye, dem Segler, der bekannt ist, dass er seine Kraft aus gesundem Spinat gewinnt.
Schulgärten in Brasilien – Gemeinsam für Bildung und gesunde Ernährung
KWS unterstützt gemeinsam mit „Städte ohne Hunger e. V.“ Schulgärten in São Paulo und ermöglicht so Kindern aus benachteiligten Familien den Zugang zu frischem Gemüse und gesunder Ernährung. Die Kinder pflanzen, pflegen und ernten selbst – und lernen dabei spielerisch über Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Teamarbeit. Das Gemüse wird in den Schulkantinen verwendet, Überschüsse dürfen die Kinder mit nach Hause nehmen. Rund 5.000 Kinder profitieren bereits von dem Projekt. Weitere Schulgartenprojekte mit Schwerpunkt auf Wissensvermittlung unterstützte KWS beispielsweise in Berlin, Wageningen und Einbeck.
Der Staffelstab wurde erneut weitergegeben:
Bei der Hauptversammlung am 6. Dezember 2022 trat Andreas J. Büchting nach 47 Jahren von seinen Aufgaben und Ämtern bei KWS zurück und übergab den Staffelstab an Felix Büchting und damit an die siebte Generation der Gründerfamilien. #ThinkingInGenerations bedeutet, gemeinsam zu wachsen. Mit ertragreichen Saatgutprodukten und umfangreichem Wissen unterstützt KWS seine Landwirte dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Auf diese Weise sorgen wir für eine effiziente Landwirtschaft mit nachhaltigem Erfolg. Heute und in Zukunft. Mehr über KWS Denken in Generationen
Es geht um das richtige Werkzeug...
Blattproben von allen KWS Stationen weltweit müssen für die Laboranalyse in Einbeck genau 5 mm im Durchmesser haben. Seit 25 Jahren stammen die dafür entwickelten Blattstempel aus der KWS eigenen Werkstatt in Einbeck, die bis zu 250 Stück im Jahr produziert oder die Gebrauchten nach Bedarf schärft. Auch sonst ist die KWS Werkstatt für einen reibungslosen Betrieb unersetzlich, denn die Saatgutaufbereitung und -produktion erfolgt in einem engen Zeitfenster. Da es oft nicht möglich ist, auf externe Ersatzteile zu warten, stellt die Werkstatt diese selbst her. Dabei helfen modernste Tools wie ein 3D-Drucker.
Unter anderem hängt die Zukunft der Züchtung in der Luft
Um neue Sorten noch schneller produzieren zu können, setzt KWS Drohnen über ihren Feldern ein. Die Bilder ihrer Kameras werden am Computer analysiert, um präzise Erkenntnisse über das Wachstum der Pflanzen zu ermöglichen. Das hilft dem Unternehmen, Landwirten früher neues Saatgut anzubieten – ein großer Vorteil für die Landwirtschaft. Im Vergleich dazu mussten Pflanzenzüchter in der Vergangenheit tagelang über das Versuchsfeld laufen, um mit bloßem Auge die Eigenschaften der Pflanzen zu beurteilen. Die Ergebnisse waren subjektiv, da jeder Experte einen anderen Blick auf die Details hatte. Natürlich entscheiden die Züchter auch heute noch, welches Saatgut sie entwickeln, aber auf der Grundlage von viel detaillierteren Kenntnissen.Precision Farming: Wie Landwirte von Drohnen in der Pflanzenzüchtung profitieren
Zwei Standorte schließen sich wieder zusammen...
Auch die Wiedervereinigung ermöglichte es, den Standort Klein Wanzleben wieder anzubinden: Nach den politischen Veränderungen kehrte DIE KWS an ihren ursprünglichen Standort zurück. Es wurde beschlossen, die Zuchtstation Klein Wanzleben zurückzukaufen, dort Leistungstests durchzuführen und ein Qualitätslabor für Zuckerrüben, später auch für Mais einzurichten. ZKW Züchtungsgesellschaft nimmt am 1. Januar 1991 ihren Betrieb auf: Rund 10 Millionen Euro investierte KWS in die Modernisierung der Anlage, um die guten Böden der Magdeburger Börde mit ihrem regenarmen kontinentalen Klima wieder für die Zuckerrübenzüchtung und -vermehrung zu nutzen und Sorten speziell für die osteuropäischen Märkte zu entwickeln.
Ritterrüstung im Gewächshaus
Die Sonnenblume gehört zu den strategisch relevanten Kulturpflanzen von KWS. Sie ist aufgrund ihrer tiefen Wurzeln trockentoleranter als viele andere Nutzpflanzen und damit optimal auf den Klimawandel vorbereitet. Die Sonnenblumenzüchtung bei KWS begann 2011 in Ungarn, wo sich die größte Zuchtstation befindet. Wichtige Merkmale wie Resistenz gegenüber Pilzen und Herbizidtoleranz werden durch das Trait Integration Program in die besten Linien integriert. Seit seiner Gründung vor 10 Jahren hat sich die Menge der verarbeiteten Populationen vervierfacht. Seit 2021 ist auch die Zuchtstation auf Gran Canaria beteiligt. Um gezielte Kreuzungen im Gewächshaus durchzuführen, müssen die Mutterpflanzen von ihren Anthern befreit werden, um eine Selbstbefruchtung zu vermeiden. An dieser Stelle kommt die Rüstung der Ritter ins Spiel: Die Blütenknospen in der Mitte des Sonnenblumenkorbs werden mit einem Schwert (Skalpell) ausgeschnitten. Auch wenn sich die Sonnenblumen nicht wehren, wäre das Risiko, sich zu schneiden, ohne Kettenhandschuhe zu groß und würde nicht den Arbeitssicherheitsstandards von KWS entsprechen.
Gemeinschaft und Nähe bei KWS
Ob beim Bierstadtlauf oder im Drachenboot-Team – bei KWS steht Gemeinschaft im Mittelpunkt. Unsere Mitarbeitenden nehmen seit Jahren mit großer Begeisterung am Bierstadtlauf teil. Weil wir dreimal in Folge das größte Team gestellt haben, durften wir den Teamcup dauerhaft behalten – ein Symbol für unseren Zusammenhalt und unsere Nähe zueinander. Auch auf dem Wasser zeigt sich unser Teamgeist: Das KWS Drachenboot-Team ist regelmäßig bei Regatten erfolgreich. Beide Wettbewerbe nutzen wir, um Spenden für örtliche Vereine zu sammeln. Für jeden gelaufenen Kilometer oder erpaddelten Erfolg unterstützen wir Projekte in der Region. So verbinden wir sportlichen Ehrgeiz mit sozialem Engagement und stärken unsere Verbundenheit mit Einbeck und den Menschen vor Ort.
Wer hat die Weltmeisterschaft 2010 gewonnen? War es KWS?
Wm 2010 in Südafrika: ein guter Moment für ein Tischfußballturnier, das von KWS Auszubildenden als Projektarbeit organisiert wird. Jede Abteilung konnte ein Team von sechs Personen zusammenstellen. "Rüben bis zum Finale!" oder "Besser das Brett als der Rückstand" traten gegeneinander an. Insgesamt 36 Mannschaften spielten in einer Vorrunde, gefolgt von einer K.o.-Runde. Die Spiele, die in den Frühstücks- und Mittagspausen stattfanden, wurden mit Spannung verfolgt und einige sogar auf Leinwänden übertragen. Das Urteil: Die KWS-Kicker-Teams waren bei der WM erfolgreicher als das deutsche Team!
Ein Blick ins Verborgene – Röntgentechnik für bestes Saatgut
Auf den ersten Blick wirkt ein Zuckerrübensamen wie ein kleines, unscheinbares Korn. Doch das Röntgenbild im Regal erzählt eine andere Geschichte: Es zeigt, was mit bloßem Auge verborgen bleibt – ob ein Embryo im Inneren kräftig entwickelt ist, ob Zwillinge vorhanden sind oder ob das Korn leer bleibt. Genau diesen Blick nutzt das Qualitätslabor von KWS. Mit hochauflösender 3DRöntgentechnik und automatisierten Prozessen werden pro Jahr Tausende Proben durchleuchtet. Ein Roboterarm setzt jede Dose millimetergenau in Position, während der Computertomograph Schicht für Schicht ein Bild des Inneren erzeugt. Ein Algorithmus analysiert anschließend die Struktur jedes einzelnen Korns: Embryo, Hohlräume, Füllungsgrad. Das Ergebnis ist eine objektive und präzise Qualitätsbewertung für die Weiterverarbeitung jeder einzelnen Saatgutcharge. Durch das gezielte Aussortieren leerer Körner und Zwillingskörner wird sichergestellt, dass auf dem Feld jedes Saatkorn mit den besten Eigenschaften ausgestattet ist. Dies ist notwendig, um einen gleichmäßigen und leistungsstarken Feldaufgang zu garantieren. Das Röntgenbild im Regal steht stellvertretend für diese hochpräzise Arbeit. Es zeigt nicht nur die Technik, sondern auch den hohen Qualitätsstandard dahinter: KWS schaut tiefer, prüft genauer und nutzt modernste Methoden, um Landwirtinnen und Landwirten bestes Saatgut zu liefern.
Was ist ein Polarimeter?
Matthias Rabbethge jun. (1832-1885) wählte 1862 als erster Mensch in Deutschland Rübenwurzeln für die Saatgutproduktion nach ihrem spezifischen Gewicht aus. Das Polarimeter war wegweisend für die von ihm entwickelte Methode zur Bestimmung des Zuckergehalts zunächst aus dem Saft, später aus dem Fruchtfleisch der Rübe. Das Prinzip basiert auf der Ablenkung eines Lichtstrahls durch eine klare, zuckerhaltige Lösung. Das Polarimeter ermöglicht eine direkte Ablesung des Zuckergehalts aufgrund der Ablenkung. Dadurch wurde der Auswahlverfahren deutlich verbessert. Im Laufe der Zeit wurde die Methode weiterentwickelt und gestrafft, so dass sie bis heute angewendet wird: ein Eckpfeiler einer erfolgreichen Züchtung.
KWS Phenofactory – Wo Pflanzen sichtbar werden
In Einbeck entwickelt KWS mithilfe modernster Kameras, Sensoren und Robotik ein besonders präzises Bild davon, wie Pflanzen wachsen, reagieren und sich unterscheiden. Diese detaillierte Phänotypisierung – also das Erfassen der sichtbaren Eigenschaften einer Pflanze – macht es möglich, tausende Linien objektiv zu vergleichen und die Züchtung deutlich zu beschleunigen. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem ein vertieftes Verständnis pflanzlicher Eigenschaften – etwa im Hinblick auf Trockenstress, die Reaktion auf Infektionen oder die Wirkung von Herbiziden.Der kleine 3D‑gedruckte Roboter im Regal erinnert an die automatisierten Systeme, die diese Arbeit täglich leisten. Sie bewegen Pflanzen, messen Merkmale und erfassen Daten in einer Präzision, die weit über das hinausgeht, was mit reinem Augenmaß möglich wäre.So wird die Anlage zu einem Ort, an dem äußere Merkmale wie in einer „Fabrik“ systematisch erfasst und für die Züchtung nutzbar gemacht werden – daher der Name Phenofactory. Sie steht für das Zusammenspiel aus Technologie, Wissen und der Verantwortung, Landwirtschaft für die Zukunft zu stärken.
Jugend forscht – die Talentfabrik mit Modellcharakter!
PS.SPEICHER und KWS unterstützen als Sponsoren und Organisatoren den Landeswettbewerb "Jugend forscht", einen Nachwuchswettbewerb, und bringen so jedes Jahr junge Forscher nach Einbeck. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) zu wecken und das Wissen junger Talente und ihren Forschungsgeist zu fördern. Während des Wettbewerbs lädt KWS die jungen Forscher auch auf den KWS Standort ein, bietet Führungen an, präsentiert Hands-on-Stationen im Arbeitsumfeld und informiert über Ausbildungsmöglichkeiten - Forschung und Wissensdurst umgeben uns überall und werden daher auch in Zukunft von uns gefördert!
Familie steht bei KWS an erster Stelle!
Die hier gezeigte Anlage wurde 2016 offiziell in der Ukraine eröffnet. Anlässlich der Einweihungszeremonie im November 2016 nahm der damalige Projektleiter für Anlagenbau seinen Vater in die Ukraine mit, der damals seinen 65. Geburtstag feierte. Aufgeregt bauten er und sein damals 3-jähriger Enkel dieses Modell aus Streichholzschachteln. Als Familienunternehmen sind wir stolz darauf, wenn unsere Werte direkt von unseren Mitarbeitern getragen und gelebt werden.
Ein Markenzeichen der besonderen Art...
Der Roggenkönig Ferdinand von Lochow machte den Stangenhelm zu seinem Markenzeichen, um sich nach Kriegsverletzungen vor der Sonne zu schützen. Ferdinand III. von Lochow (1849-1924) begann 1881 als Landwirt in Petkus mit der Winterroggenzucht. Große Erfolge erzielte er 1892 mit der "Einzelpflanzenauswahl mit Merkmalsprüfung", die er zuerst einsetzte, und legte den Grundstein für den heutigen Ertragsfortschritt und die Firma KWS LOCHOW GMBH. Seit 2015 ehrt ihn KWS mit einem nach ihm benannten Stipendium: Neben einer einjährigen finanziellen Förderung umfasst das Stipendium ein zweieinhalbmonatiges Praktikum an einem KWS Standort. Es gibt auch viele Möglichkeiten, ein unabhängiges Forschungsprojekt für die Abschlussarbeit durchzuführen.
Es war einmal, in einer Mantel-und-Dolch-Operation ...
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Firma Klein Wanzleben in der sowjetischen Besatzungszone untergebracht und enteignet. Ende Juni 1945 brachten jedoch britische Soldaten die Familien Rabbethge und Giesecke/Büchting von Klein Wanzleben mit 60 Tonnen Elitesaatgut nach Einbeck, bevor die russische Armee einmarschierte. "Die Gründung unseres Unternehmens hatte einen hohen Stellenwert", blickt Carl-Ernst Büchting auf die vielfachen Subventionen der Briten zurück. Mit der führenden Zuckerrübensorte "Kleinwanzlebener E" ging KWS schnell wieder in die Erfolgsspur.
KWS Elitespeicher – Unsere Schatzkammer für die Zukunft
Im KWS Elitespeicher bewahren wir das Wertvollste, was unsere Züchtung besitzt: mehr als eine Million Saatgutproben von Zuckerrübe, Futterrübe, Raps, Zwischenfrüchten und Erbse – hochwertiges Zuchtmaterial aus aktuellen und vergangenen Vermehrungen. Diese genetische Vielfalt bildet die Grundlage dafür, leistungsstarke und widerstandsfähige Sorten zu entwickeln, die auch unter zukünftigen Bedingungen bestehen können.Wie in einer Schatzkammer lagern hier Proben, die entscheidende Merkmale tragen – etwa Trockentoleranz, Resistenz gegen Krankheiten oder effiziente Ressourcennutzung. Sie ermöglichen züchterischen Fortschritt und sichern langfristig die Ertragsstabilität unserer Kulturarten.Damit dieser wertvolle Schatz erhalten bleibt, wird das Saatgut unter optimalen klimatischen Bedingungen gelagert: konstant 6–8 °C und 30 % Luftfeuchtigkeit. So bleibt die Keimfähigkeit über viele Jahre bestehen und das Material steht „just in time“ für die weltweiten Zuchtprogramme bereit.Der Elitespeicher steht für Weitsicht, Verantwortung und den Schutz genetischer Ressourcen. Er bewahrt das Wissen vieler Generationen von Züchterinnen und Züchtern – und schafft die Basis für Sorten, auf die sich Landwirtschaft und Ernährungssicherheit auch in Zukunft verlassen können.
Ein orangefarbenes Fahrradpeloton macht sich auf den Weg...
"Den orangen Spirit feiern": Drei Tage lang feierte KWS im September 2006 eine unvergessliche Jubiläumsparty mit 1.300 KWS Mitarbeitern aus 27 Nationen unter dem Motto: KWS YOUnited. Die rund 300 internationalen Gäste wurden bei der Empfangsnacht vor der historischen Kulisse des Einbecker Marktplatzes begrüßt. Am folgenden Tag fand in Einbeck eine einzigartige Fahrradtour statt. Das orangefarbene, mehrere Kilometer lange Peloton ging vom KWS-Gelände durch die Stadt bis zur zwölf Kilometer entfernten Zuchtstation Wetze.
Innovation braucht Raum zur Entwicklung – so wie Kunst
Als Familienunternehmen steht KWS für Tradition, Bodenständigkeit und für eine erfolgreiche Pflanzenzüchtung, aber auch für Wachstum und Aufgeschlossenheit. Deshalb ist es uns besonders wichtig, Vielfalt, Individualität und Kreativität zu fördern. Aus dieser Sicht werden Kunst und Kultur als besonderes Angebot für Mitarbeiter und Gesellschaft zu einem zentralen Bestandteil unseres Engagements. Mit der Skulptur "StuhlQuetschMann" ermöglicht auch der Künstler Rolf Behme (geboren 1955, studierte Kunst in Kassel, Seit 1978 Künstler und Kunstpädagoge) dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen. In Behmes' Arbeit werden die Stühle zu Synonymen für menschliches Verhalten, repräsentieren Beziehungen und Beziehungsformen. Darauf aufbauend erforscht die Mann-Serie, Skulpturen, die aussehen wie Menschen, die fallen, fliegen oder sich vom Wind in Bewegung setzen lassen. Eine dieser Figuren kämpft mit einem Stuhl und zerquetscht ihn. Bezieht sich das auf einen Kampf zwischen zwei Identitäten oder ist es eine Persönlichkeit, die mit sich selbst ringt?Mehr über Kunst bei KWS
KWS zum Frühstück?
Es geht um den Geschmack - das gleiche gilt für pflanzliche Alternativen zu tierischem Protein. Während viele Menschen bereits mit Hafermilch vertraut sind, hat sich die Erbsenmilch noch nicht wirklich etabliert. Das Start-up VF Nutrition GmbH will dies mit der Marke Vly ändern, stößt aber bisher auf ein Problem: Proteinisolate, die Basis von Erbsenprodukten, können zwischen verschiedenen Erbsensorten stark variieren, was den Geschmack drastisch verändern kann. Dank einer mehrjährigen Entwicklungspartnerschaft mit KWS haben die Entwickler von Vly nun erstmals die Möglichkeit, mit Erbsen zu arbeiten, die speziell auf ihre Geschmackseigenschaften gezüchtet wurden. "Nutritional Food Ingredients" ist damit eines von vier Zukunftsthemen unseres Strategieplans 2031, der auch die Nutzung von Erbsen als Basis für pflanzliche Lebensmittel umfasst.
„Vertrauen ist in der Praxis eine wesentliche Ergänzung zu den Werten von KWS. Ich spreche von Vertrauen ineinander, in die Fähigkeit anderer. Das ist der Motor und Kraftstoff, der KWS sowohl intern als auch extern antreibt.“
Dr. Felix Büchting,
Sprecher des Vorstands der KWS