Neue KWS Zuckerrübensorten zeigen klare Züchtungsfortschritte in zentralen Marktsegmenten

Einbeck, 24.02.2026

Das Bundessortenamt hat drei neue KWS Zuckerrübensorten für den deutschen Markt zugelassen. Die Neuzulassungen unterstreichen den technologischen und züchterischen Fortschritt des Unternehmens in zentralen Marktsegmenten und markieren einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung des KWS Portfolios: ELSABELLA KWS hat durch ihre geprüften und stabilen Leistungen unter SBR-Bedingungen überzeugt, mit SMART URIELLLA KWS steht erstmals eine CONVISO® SMART Sorte mit einer Kombination aus Rhizoctonia-Resistenz und Nematoden-Toleranz zur Verfügung, und auch die blattgesunde CR+ Sorte SALLINIA KWS kombiniert Rhizoctonia-Resistenz mit Nematoden-Toleranz

Neue KWS Zuckerrübensorten zeigen klare Züchtungsfortschritte in zentralen Marktsegmenten

SMART URIELLA KWS

Diese neuen CONVISO® SMART Sorte vereint erstmals eine Rhizoctonia-Resistenz mit einer Toleranz gegenüber Nematoden. Diese Kombination ist einzigartig und eröffnet ein vollkommen neues Segment.
Das Bundessortenamt hat die Rhizoctonia-Resistenz offiziell bestätigt und die Sorte entsprechend mit der Fußnote ausgezeichnet. Damit setzt die Herbizid-tolerante Sorte einen neuen Standard im SMART-Segment und stärkt das Angebot für Regionen mit zunehmendem Rhizoctonia-Krankheitsdruck.

SALLINIA KWS

Die CR+ Sorte SALLINIA KWS kombiniert ebenfalls eine Rhizoctonia-Resistenz mit Nematoden-Toleranz. Darüber hinaus besitzt sie eine ausgeprägte Blattgesundheit – insbesondere gegenüber Cercospora.
SALLINIA KWS zeigt unter Befall mit Rhizoctonia eine klare Resistenzreaktion und wurde ebenfalls mit der entsprechenden Fußnote ausgezeichnet. Unter Nichtbefall liefert SALLINIA KWS deutlich höhere Erträge als die Vergleichssorten. Die Kombination dieser Merkmale ist im Rhizoctonia-Segment einmalig und stellt einen deutlichen züchterischen Erfolg in diesem Bereich dar.

ELSABELLA KWS

Mit der ELSABELLA KWS wurde erstmals eine KWS Sorte vom Bundessortenamt mit der SBR-Fußnote zugelassen. SBR hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der größten Herausforderungen im Zuckerrübenanbau entwickelt. ELSABELLA KWS ist damit eine wertvolle Ergänzung für das KWS Portfolio. ELSABELLA KWS ist Nematoden-tolerant, sehr blattgesund (CR+) und zeigt sowohl unter SBR-Befall als auch unter Nichtbefall mit SBR konstant hohe Zuckererträge und Zuckergehalte. Sie setzt damit ein starkes Zeichen für den Fortschritt der KWS Zuckerrübenzüchtung in diesem anspruchsvollen Segment. Durch Ihre außergewöhnlich gute Blattgesundheit schließt ELSABELLA KWS eine Lücke im Bereich der SBR-toleranten Sorten und bietet damit einen echten Mehrwert für Regionen, in denen mehrere Krankheitskomplexe auf die Rübe einwirken.

Gemeinsam mit LORENZA KWS und MARABELLA KWS stehen nun drei Sorten zur Verfügung, die unterschiedliche Anforderungen im SBR-Umfeld abdecken. Dieses Trio bietet eine solide Basis, um Landwirtinnen und Landwirten unter den aktuellen Bedingungen praxistaugliche und leistungsfähige Optionen anzubieten.

Die Entwicklung dieser Sorten zeigt, dass kontinuierliche züchterische Arbeit dazu beiträgt, Schritt für Schritt robuste Lösungen für komplexe Herausforderungen zu schaffen – ein Weg, den KWS auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen wird.

Mit allen Neuzulassungen bietet KWS ein leistungsstarkes, differenziertes Portfolio für relevante Herausforderungen in Zuckerrübenanbau – von Rhizoctonia über Nematoden bis SBR.

Über KWS

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter* in mehr als 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 1,68 Mrd. Euro. Seit 170 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Zuckerrüben-, Mais-, Getreide-, Gemüse-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirtinnen und Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024/2025 ca. 350 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

* ohne Saisonarbeitskräfte

Kontakt:

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