Erfolge in der Hybridrapszüchtung: KWS jetzt mit führender Marktposition in Europa

Einbeck, 05.08.2026

KWS baut die Erfolge im Segment Raps weiter aus. Aktuelle Daten belegen, dass das Unternehmen einer der führenden Hybridrapszüchter in Europa ist – mit klarem Trend nach oben. Der Marktanteil von KWS im Hybridraps liegt europaweit laut Kynetec bei 17 Prozent. In Ungarn, Frankreich und Deutschland belegt der Einbecker Saatgutspezialist sogar Platz eins und ist damit Marktführer. Erhoben hat die Zahlen Kynetec, ein weltweit führendes Marktforschungsinstitut im Bereich Landwirtschaft und Tiergesundheit, auf Basis der jeweils verkauften Einheiten.

Blühender Raps

Blühender Raps

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, die Zahlen sind ein klarer Beleg für die kontinuierlichen Fortschritte der KWS Rapszüchtung“, sagt Andrea Richter, die den Geschäftsbereich Raps bei KWS verantwortlich leitet. „Insbesondere in den letzten Jahren konnten wir viele leistungsstarke Sorten mit einer wirklich einzigartigen und innovativen Genetik auf den Markt bringen, die dazu beitragen, den wirtschaftlichen Rapsanbau in Europa zu sichern.“

Die Zahlen von Kyntec belegen das eindrucksvoll. Die Marktanteile von KWS Sorten in Ungarn, Deutschland und Frankreich betragen 27 Prozent, 38 Prozent und 23 Prozent. In Deutschland ist KWS VAMOS außerdem die am meisten verkaufte Sorte – sie steht auf 13 Prozent der dortigen Anbauflächen.

Vor dem Hintergrund zunehmender Reglementierungen im Pflanzenschutz, den Auswirkungen des Klimawandels und der gesellschaftlichen Forderung, Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten, ist die Resistenzzüchtung mittlerweile ein wichtiges Ziel der KWS Rapszüchtung. Valide Beispiele sind die Entwicklung der Phoma-Resistenz, bei der über mehrere Etappen neue Genkombinationen und zusätzliche Resistenzquellen in ertragsstarke Sorten integriert werden konnten. Weitere, zukunftsweisende Meilensteine sind Sorten mit Kohlhernie-Resistenz sowie verbesserter Stickstoffeffizienz (N-ADAPT). Einen genetischen Schutz gegen den Befall mit Larven des Rapserdflohs besitzen die InsectPROTECT Sorten von KWS. Bereits 2020 hat das renommierte französische Institut Terres Inovia dazu wissenschaftliche Daten veröffentlicht, die zeigen, dass diese sich deutlich gegenüber anderen Wettbewerbssorten durchsetzen konnten und weniger Befall aufweisen.

Diese genetischen Innovationsschritte spiegeln sich auch deutlich in der Leistungsentwicklung von KWS Sorten wider. Über die letzten zehn Jahre hinweg zeigt sich ein kontinuierlicher Fortschritt von 1,5 Prozent pro Jahr, gemessen an Ertrag und Ölgehalt. Getragen wird dieser Fortschritt durch eine klare und langfristige Investitionsstrategie. Rund 15 Prozent der Rapsumsätze fließen in Forschung und Entwicklung zurück, allein zwischen den Geschäftsjahren 2020 / 2021 sowie 2023 / 2024 stieg das Züchtungsbudget innerhalb von drei Jahren um etwa 60 Prozent.

Andrea Richter: „Unsere Erfolge zeigen, dass Pflanzenzüchtung ein Schlüsselfaktor bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Schonung natürlicher Ressourcen und Reduzierung von chemischem Pflanzenschutz ist. Sie sind für uns Ansporn, weiterhin an Sorten zu arbeiten, die Resistenzen mit Ertragsstärke kombinieren.“

Weitere Informationen zu KWS Raps

Über KWS

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. Etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter* in mehr als 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 1,68 Mrd. Euro. Seit 170 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Zuckerrüben-, Mais-, Getreide-, Gemüse-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um die Erträge der Landwirtinnen und Landwirte zu steigern sowie die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr rund 350 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

*exklusive Saisonkräfte

Frau mit verschränkten Armen steht an einer Wand. Sie trägt eine Bluse mit buntem Muster und einen schwarzen Blazer.
Britta Weiland
Corporate Communications
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