„Wir benötigen eine stärkere Wertschätzung der Landwirtschaft“

Ein Boden mit hohem Humusgehalt ist der Schlüssel für gesunde Pflanzen und hohen Ertrag. Doch er ist auch idealer Kohlenstoffspeicher und trägt zum Klimaschutz bei. Wer Humus aufbaut, soll belohnt werden, sagt Rolf Sommer vom WWF. Der Experte für Böden weiß um die vielfältigen Herausforderungen der Agrarbranche und erläutert, welche Bedeutung er dem Bodenmanagement und der Gestaltung von Fruchtfolgen, der Züchtung trockentoleranter Sorten sowie dem Anbau von Kleegras beimisst.

Dialog fördern – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor immense Herausforderungen. Als Partner der Landwirte möchte die KWS ihren Beitrag dazu leisten, die Landwirtschaft trotz veränderter Rahmenbedingungen sicher für die Zukunft aufzustellen. Denn wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, gemeinsam mit allen an der Wertschöpfungskette Beteiligten im Jahr 2050 die Ernährung von fast 10 Milliarden Menschen sicherzustellen.

Die Debatte darüber, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte, halten wir mit all ihren Zielkonflikten für enorm wichtig. Deshalb stellen wir auch in der “World of Farming” künftig verschiedene Sichtweisen und Perspektiven dar. Denn Transparenz führt zu Verständnis und im besten Fall zur Annäherung, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinschaftlich zu meistern.

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Mais und Stangenbohnen vereint: Gut fürs Futter und für Insekten

Mais- und Bohnenpflanzen gemeinsam auf dem Feld: Was in Südamerika schon seit 2000 Jahren praktiziert wird, versuchen auch hierzulande immer mehr Landwirte. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Nahrung für Bienen, bis zu zwei Prozent mehr Protein in der Silage. Doch am Ende ist es vor allem eine Frage der Bohnensorte.

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Innovationen für eine ressourcenschonende Landwirtschaft

Unser Ziel ist es, Pflanzensorten für eine effiziente und ressourcenschonende Landwirtschaft in den für uns relevanten Märkten zu entwickeln und einen jährlichen Ertragsfortschritt der Pflanzen von ein bis zwei Prozent zu realisieren. Dabei ist es eines unserer zentralen Anliegen die Ertragsfähigkeit der Böden langfristig zu sichern. Die kontinuierliche Optimierung des ökologischen Footprints unseres Saatguts sowie die Beratung zu umweltverträglichen Bewirtschaftungsverfahren stehen daher im Mittelpunkt unserer Entwicklung und Kundenberatung.

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Development Cooperation in Peru und Äthiopien

Seit dem Jahr 2012 engagiert sich KWS kontinuierlich in Peru und Äthiopien, um insbesondere junge Forscher bei der Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen, der Pflanzenzüchtung und dem Aufbau von Saatgutsystemen zu unterstützen. In diesem Rahmen setzt KWS Vorgaben des internationalen Abkommens über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft um. In Peru liegt der Fokus auf Mais und Quinoa, in Äthiopien auf Gerste und Weizen.

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Christina Schulze
Christina Schulze
Expert Corporate Communication R&D
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