KWS Körnererbse − Informationen zu Sorten und Saatgut
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Erbsen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft. Sie binden Luftstickstoff und erzeugen hochwertiges Eiweiß in der Pflanze, das sowohl für die menschliche Ernährung als auch für Tierfutter verwendet werden kann.
Körnererbsen ...
- Die Wurzeln von Erbsen binden auf natürliche Weise Stickstoff aus der Luft und stellen es den Leguminosen zur Bildung von Eiweiß oder nachfolgenden Kulturen als Pflanzennährstoff zur Verfügung.
- Die Einsparung von Nitratdüngern ist für das innerbetriebliche Düngemanagement attraktiv und kann dazu beitragen, die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung dieser Düngemittel entstehen, zu verringern.
- Erbseneiweiß als regionaler Ersatz für Proteinquellen aus Übersee, die einen enorm höheren CO2-Fußabdruck hinterlassen.
- Eine Steigerung des Erbsenanbaus erweitert das Fruchtartenspektrum und lockert relativ enge (Getreide-)Fruchtfolgen auf.
- Die Erbse in der Fruchtfolge führt zu einem geringeren Druck an Pilzkrankheiten und Schadgräsern in den Hauptkulturen.
- Das Auftreten von Schadorganismen kann reduziert und die Wirksamkeit der Unkrautbekämpfung durch Wechsel zwischen Sommerung und Winterung sowie Blatt- und Halmfrüchten verbessert werden.
- Pflanzenschutzmittelanwendungen können reduziert werden und deren negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt verringern.
- Blühende Leguminosen bieten zudem eine ausgezeichnete Nahrungsgrundlage für nektarsammelnde, bestäubende Insekten.
- Neue Verwertungswege: weltweiter Markt für Eiweißpflanzen wächst. > Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit ist vom Verbraucher gewünscht. Der Fleischkonsum wird geringer und die Nachfrage nach Nahrungsmitteln basiert auf pflanzlichem Protein steigt.
- Pflanzliches Protein und auch die Stärke werden von der verarbeitenden Industrie nachgefragt.
- Hoher Eiweißgehalt als Ergänzung oder Alternative zu tierischen Produkten.
- Hervorragender Rohstoff für pflanzliche Lebensmittel.
- Die EU-Agrarpolitik fördert den Anbau von Eiweißpflanzen und möchte im Zuge künftiger Agrarreformen den Anteil von Leguminosen erhöhen.
- In der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Reform 2023 werden der Fruchtwechsel und speziell der Anteil an Leguminosen festgelegt.