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  • Mais Biogasanlage
    Biogas & Energie

Energiepflanzen zur Biogas-Erzeugung

Eine vielfältige Fruchtfolge bietet ackerbauliche und phytosanitäre Vorteile und eröffnet Chancen im Betrieb der Biogasanlage. Außerdem trägt sie zu einer positiven Wahrnehmung bei.

Geänderte rechtliche Rahmenbedingungen bei der Biogasproduktion bewirken, dass der Einsatz des Rohstoffs Mais durch den Maisdeckel schrittweise reduziert wird. Die Koppelnutzung von Körnermaisstroh fällt allerdings nicht unter den Maisdeckel.

Alternative Kulturarten wie Zuckerrüben, GPS-Roggen und Sorghum werden zunehmend interessanter zur Verwendung als Substrat und vermehrt angebaut. Eine breite Kulturpalette bietet mehr Flexibilität und ermöglicht es, sich an wandelnde Umweltfaktoren, Bewirtschaftungsauflagen und -notwendigkeiten anzupassen.

Silomais:

  • Hoher Ertrag und Flächeneffizienz
  • Einfache Kulturführung und bewährte Verfahren
  • Gute Lagerfähigkeit und effiziente Gärrestnutzung
  • Kostengünstige Erzeugung, aber begrenzter Anbau

Körnermaisstroh (Koppelnutzung):

  • Körnermaisstroh unterliegt nicht dem Maisdeckel
  • 80– 90 % der Methanausbeute von Silomais
  • Feldhygiene
  • Wirtschaftlichkeit durch zusätzliche Nutzung des Nebenprodukts

Zusatzinfo:

  • Sommerung
  • Silomais: Limitierter Anbau

„Große Bedeutung als Ausgangssubstrat mit wirtschaftlichen Vorzügen.“

Mehr zu Biogasmais

Zuckerrübe:

  • Sehr hohe Trockenmasse- und Methanerträge bei geringem N-Bedarf
  • Hohe Flexibilität beim Erntetermin
  • Lange Vegetationsperiode kann Witterungsschwankungen ausgleichen
  • Schnelles Gas für flexiblen Anlagenbetrieb und das Wärmekonzept im Winter
  • Hohe Verdaulichkeit der organischen Trockensubstanz
  • Verbesserte Rührfähigkeit im Fermenter

Zusatzinfo:

  • Sommerung
  • Aufbereitung der Rüben notwendig (Entsteinung/Zerkleinerung)

„Ertragsstarker Mischungspartner für schwer vergärbare Substrate.“

Mehr zu Energierübe

GPS-Hybridroggen:

  • Hohe Trockenmasseerträge auch auf schwächeren Standorten durch:
    - Hohe Nährstoffeffizienz
    - Ausgeprägte Trockentoleranz
    - Ausnutzung der Winterfeuchte
  • Geringe Produktionskosten
  • Winterbegrünung
  • Entlastung bei Substratknappheit durch frühe Ernte
  • Aktive Ackerfuchsschwanzbekämpfung durch dichte Bestände und frühe Ernte

Zusatzinfo:

  • Winterung

„Geringe Produktionskosten, für jeden Standort geeignet.“

Mehr zu GPS-Roggen

Sorghum:

  • Besonders wasser- und nährstoffeffizient und deshalb geeignet für Trockenstandorte
    - Hohe Regenerationsfähigkeit nach Trockenstress
    - Feines und dichtes Wurzelwerk
  • Zweitfrucht nach GPS-Hybridroggen
  • Schädlingsresistenz ist vorteilhaft in der Fruchtfolge

Zusatzinfo:

  • Sommerung

Ergänzungs-Substrat besonders auf trockenen und warmen Standorten.

Mehr zu Sorghum
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