• Roggenähren
    Vergleich Getreidearten LSV 2011 - 2019

Hybridroggen bietet Potenzial. Eine Analyse der Landessortenversuche bestätigt die außergewöhnliche Ertragsstabilität von Hybridroggen.

In den Trockenjahren 2018 und 2019 hat sich die besondere Ertragsstabilität von Hybridroggen gegenüber anderen Getreidearten bestätigt. Dies wird auch aus unserer Auswertung der Landessortenversuche deutlich. Aufgrund einer guten Preiskonstellation und aufgrund guter Erfahrungen im Roggenanbau im Trockenjahr ist die Roggenfläche in Deutschland 2019 weiter gestiegen und liegt nun bei 670.000 ha. Diese Fläche wandert zum Teil in Silos der Milchviehhalter und Biogasanlagen, außerdem ist die Roggennachfrage in der Schweinefütterung gestiegen.

Die Analyse

• Offizielle Daten der Landessortenversuche 2011-2019.
• 370 vergleichbare Flächen (bzgl. Bodengüte und Vorfrucht).
• Mittelwerte aller geprüften Sorten einer Kultur (Ausschluss einzelner Sorteneffekte).

Das Ergebnis

• In allen neun Jahren war Hybridroggen die ertragsstärkste Getreideart.
• Die Ertragsüberlegenheit gilt für alle 3 Großregionen Deutschlands.
• Hybridroggen erreichte Ø 5 % Mehrertrag zu Triticale und bis zu 20 % Mehrertrag zu Stoppelweizen.

  • Über das Ertragspotenzial von Hybridroggen

    Der Roggen wird unterschätzt! Aus Tradition ist er auf den leichtesten Standorten zu Hause, wo er nicht das volle Ertragspotenzial ausschöpfen kann.

    Sabrina Heldt, KWS Produktmanagerin Roggen
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