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    Vergleich Getreidearten LSV 2011 - 2018

Hybridroggen bietet Potenzial. Eine Analyse der Landessortenversuche bestätigt die außergewöhnliche Ertragsstabilität von Hybridroggen.

Im Trockenjahr 2018 hat sich die besondere Ertragsstabilität von Hybridroggen gegenüber anderen Getreidearten bestätigt. Dies wird auch aus unserer Auswertung der Landessortenversuche deutlich. Aufgrund einer guten Preiskonstellation und aufgrund guter Erfahrungen im Roggenanbau im Trockenjahr ist die Roggenfläche in Deutschland 2018 wieder deutlich auf 637.000 ha ausgedehnt worden. Diese Fläche wandert zum Teil in Silos der Milchviehhalter und Biogasanlagen, außerdem ist die Roggennachfrage in der Schweinefütterung gestiegen. Somit ist auch zur Ernte 2019 mit konkurrenzfähigen Roggenpreisen zu rechnen.

Die Analyse

• Offizielle Daten der Landessortenversuche 2011-2018.
• 335 vergleichbare Flächen (bzgl. Bodengüte und Vorfrucht).
• Mittelwerte aller geprüften Sorten einer Kultur (Ausschluss einzelner Sorteneffekte).

Das Ergebnis

• In allen acht Jahren war Hybridroggen die ertragsstärkste Getreideart.
• Die Ertragsüberlegenheit gilt für alle 3 Großregionen Deutschlands.
• Hybridroggen erreichte Ø 5 % Mehrertrag zu Triticale und bis zu 20 % Mehrertrag zu Stoppelweizen.

  • Über das Ertragspotenzial von Hybridroggen

    Der Roggen wird unterschätzt! Aus Tradition ist er auf den leichtesten Standorten zu Hause, wo er nicht das volle Ertragspotenzial ausschöpfen kann.

    Kristof Stolze, KWS Produktmanager Roggen
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