„Einbecker Tafel“ bedankt sich für die Unterstützung in schwierigen Zeiten

Einbeck, 29.09.2020

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie stand das Organisationsteam der „Einbecker Tafel“ ziemlich ratlos da. Auf viele der freiwilligen Helfer konnte die Einrichtung nicht mehr zurückgreifen, da sie zu Risikogruppen gehörten. Gleichzeitig kamen unzählige neue Aufgaben auf das Team der „Einbecker Tafel“ zu, da Hygienekonzepte einzuhalten waren. In dieser schwierigen Zeit sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einbecker Saatgutspezialisten KWS eingesprungen und haben schnell und unbürokratisch mitgeholfen.

„Ohne diesen Einsatz hätten wir das nicht geschafft“, blickt Thomas Döhrel vom Organisationsteam dankbar zurück. „Ihr habt den Laden umgebaut, ihr habt ihn sauber gemacht, ihr habt beim Sortieren unterstützt und den Lieferservice für unsere Kunden in Markoldendorf übernommen.“ Auch das neue Zugangssystem für den Abholtag haben die Helferinnen und Helferorganisiert. „Das war ganz toll!“, sagt Thomas Döhrel „Danke“ im Namen aller Kunden und Helfer der „Einbecker Tafel“ für das große Engagement.

Beschäftigte bei KWS in Einbeck konnten sich beim Betriebsrat melden, wenn sie dabei sein wollten. Insgesamt rund 30 KWS Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit angepackt. Bis zu vier Stunden pro Woche konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Hilfe bei der Tafel von der Arbeit freistellen lassen. Für diesen Einsatz dankten Dr. Peter Hofmann, Mitglied des KWS Vorstands und Betriebsrätin Christina Zöllner ausdrücklich. „Die letzten Monate haben uns alle vor besondere Herausforderungen gestellt, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Deshalb freue ich mich persönlich, dass wir schnell freiwillige Mitarbeiter gefunden haben, die gemeinsam mit dem Team der Einbecker Tafel denjenigen helfen konnten, die es in so schwierigen Zeiten besonders hart trifft“, betont Dr. Peter Hofmann.

Jetzt ist das Engagement ausgelaufen. Die Helfer der „Einbecker Tafel“ aus Markoldendorf stehen für den Lieferservice wieder zur Verfügung; das neue Einlasssystem ist von den Kunden angenommen worden. Die Sortierteams sind wieder vollständig. „Aber vielen von uns werdet ihr mit eurem Elan und eurer Einsatzkraft fehlen“, dankt Thomas Döhrel noch einmal für die Unterstützung.

Einbecker Tafel

Die „Einbecker Tafel“ ist ein ökumenisches Projekt der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Einbeck und der katholischen Kirchengemeinde St. Josef. Sie versorgt etwa 300 Menschen aus Einbeck, Dassel und den umliegenden Ortschaften mit Lebensmitteln, die vom Einzelhandel wegen Überproduktion oder bald ablaufendem Haltbarkeitsdatum aussortiert werden. Von Montag bis Donnerstag werden Lebensmittelspenden in den Supermärkten und Geschäften abgeholt und im Tafelladen (Münsterstraße/Ecke Hohe Münsterstraße) sortiert. Dort werden die Lebensmittel jeden Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr an die sozial und wirtschaftlich benachteiligten Kunden der „Einbecker Tafel“ ausgegeben, die sich dafür anmelden müssen. Aktiv sind regelmäßig circa 40 Helferinnen und Helfer.

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Katrin Feger
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