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    Erfahrungsbericht von Landwirt Dieter D'Haene

Beste Milch aus Østergaard Dank KWS Feedbeet

2014 begann Dieter D’Haene, KWS Feedbeet in die Ration seiner Milchkühe mit aufzunehmen. Seine Kühe lieben den süßen Geschmack der Rüben und haben seitdem eine höhere Futteraufnahme. Die Rüben machen die Milchproduktion noch effizienter, da die Qualität seiner Milch signifikant besser wurde.

2006 übernahm Herr D’Haene den Betrieb von seinem Vater im Westen Belgiens. Gemeinsam mit seiner Familie kümmert er sich um 200 Kühe sowie 100 Hektar Land (wovon 65 ha ackerbaulich bewirtschaftet werden). Auf seinem Ackerland baut Herr D’Haene Kartoffeln und Bohnen sowie Mais, Getreide und Rüben an. Seit 2014 ist in die Fruchtfolge des Betriebes KWS Feedbeet intergriert worden, die seitdem als zusätzliches Futtermittel für die Kühe genutzt wird.

Betriebsspiegel von Dieter D'Haene

Lage Ingooigem-Anzegem, Belgien
Betriebsgröße 100 ha
Kulturen 35 ha Gras
22 ha Mais
15 ha Kartoffeln
15 ha Getreide
8 ha Bohnen
5 ha KWS Feedbeet
KWS Feedbeet Anbau seit 2014
Viehbestand 100 Milchkühe, 40 Färsen, 60 Nachzucht
Rasse Holstein-Friesian
Milchertrag/Jahr 9.360 kg pro Kuh
Milchfettgehalt 4,3 %
Milchproteingehalt 3,5 %

In den letzten Jahren hat sich der Milchmarkt stark verändert, und die Milchpreise sind unter Druck geraten. Daher sucht D’Haene wie die meisten Milchbauern nach Möglichkeiten, seine Effizienz zu steigern. Auch bei ihm stellen die Futterkosten den größten Anteil seiner gesamten Produktionskosten dar. D’Haene hatte vom hohen Trockenmasseertrag von KWS Feedbeet gehört und erkannte darin eine Chance, seine Futterkosten zu verringern. Daher beschloss er 2014, KWS Feedbeet probeweise anzubauen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren der sehr hohe Trockenmasseertrag, ein ganzes Paket an Resistenzen und der geringe Erdanteil.

Futterration von Dieter D'Haene, Belgien, kg Frischmasse/Kuh/Tag

Futterration-DHaene.jpg

Einfache Umstellung, gute Ergebnisse

Es galt, die energiereiche KWS Feedbeet in die TMR einzubauen. Bei diesem Prozess wurde D’Haene durch seinen Fütterungsberater unterstützt. Die Aufnahme von KWS Feedbeet in die Ration machte es erforderlich, unter anderem den Kraftfutteranteil zu reduzieren, um eine ausgewogene Ration zu erzielen. Die Kühe brauchten etwa eine Woche, um sich an die neue Ration zu gewöhnen, und hatten keinerlei Probleme mit der Umstellung. „Die Kühe lieben den süßen Geschmack der Rüben. Da KWS Feedbeet süßer sind als andere Bestandteile des Futters, suchen sie geradezu nach Feedbeetstückchen in der Ration. Selbst wenn sie eigentlich keinen Hunger mehr haben, fressen sie noch gerne weiter Feedbeet“, berichtet der belgische Landwirt.

Dies führte zu einer höheren Milchproduktion und auch zu einer verbesserten Milchqualität. D’Haene erzielt nun mehr Milchfett, höhere Proteingehalte und eine höhere Milchmenge. Er konnte durch KWS Feedbeet den Anteil an Futterrüben-, Kraftfutter- und Rübenpressschnitzeln reduzieren. Durch den hohen Trockenmassegehalt von KWS Feedbeet verringern sich somit seine Futterkosten.

D’Haene verfüttert sowohl frische als auch einsilierte Rüben an seine Kühe, Färsen und Nachzucht. Frisch von Herbst bis Anfang Frühjahr, danach stellt er komplett auf Rübenmischsilage um. Auf dem Betrieb selbst ist kein Rübenroder, aus diesem Grund übernimmt ein Lohnunternehmer die Ernte. Nach dem Roden kümmert er sich mit eigenen Geräten um das Reinigen und Zerkleinern der Rüben. Danach werden sie mit Mais im Verhältnis von 1 : 4 gemischt und einsiliert. Die Silage wird dann täglich mit den anderen Komponenten zu einer frischen und ausgewogenen Ration gemischt.

Rundherum positive Erfahrungen

  • hoher Trockenmasseertrag
  • höchste VEM (Voeder Eenheid Melk, vergleichbar mit NEL) pro Hektar
  • verlässliches, selbst erzeugtes Futter
  • geringere Futterkosten
  • Kühe lieben den süßlichen Geschmack