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    Erfahrungsbericht von Landwirt Esben Larsen

Beste Milch aus Østergaard Dank KWS Feedbeet

Bei Esben Larsen ist KWS Feedbeet seit 2012 fester Bestandteil der Futterration für seine Milchkühe. Seitdem hat sich die Qualität seiner Milch positiv entwickelt. Esben Larsen ist von klein auf mit der Milchviehhaltung vertraut. Sein Vater leitete den Betrieb bereits in dritter Generation, als Herr Larsen ihn 2007 übernahm.

Sinkende Milchpreise und steigende Futterkosten machen neue, innovative Lösungen erforderlich, um profitabel zu bleiben.

Die Futterkosten sind ein beträchtlicher Posten in seiner Kostenkalkulation. 2011 baute Herr Larsen klassische Futterrüben als Alternativfutter an und investierte in einen günstigen, gebrauchten Rübenroder. Doch gab es Probleme mit dem Feldaufgang und bei der Rodung. 2012 säte er das erste Mal KWS Feedbeet und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Rüben sind leicht zu ernten. Damit habe ich weniger Ernteverluste.” Auch im Vergleich zu anderen Kulturen steht KWS Feedbeet bei Esben Larsen gut da. Bei den vorherrschenden örtlichen Wetterbedingungen (nass und kalt) können Silomais und Getreide in Ertrag und Qualität sehr stark variieren. KWS Feedbeet ist besser an das Klima in Nordjütland angepasst. Dies sichert hohe und stabile Erträge. Darüber hinaus haben Rüben ein größeres Erntefenster, da sie kein kritisches Reifestadium erreichen, wie Getreide, sondern im Boden fortlaufend weiterwachsen können. Mit KWS Feedbeet konnte Herr Larsen seinen Energieertrag im Vergleich zu Getreide verdoppeln und seine Futterkosten dabei signifikant verringern. So kauft er heute beispielsweise weniger Melasse zu.

Betriebsspiegel von Esben Larsen

Lage Nordwestjütland, Dänemark
Betriebsgröße 130 ha
Kulturen 38 ha Gras 35 ha
Mais 23 ha
Sommergerste
15 ha KWS Feedbeet
KWS Feedbeet Anbau seit 2012
Viehbestand 205 Milchkühe, 95 Färsen, 60 Nachzucht
Rasse Rotes Dänisches Milchrind, Holstein-Friesian
Milchertrag/Jahr 12.000 kg energiekorrigierte Milch pro Kuh
Milchfettgehalt 4,3 %
Milchproteingehalt 3,5 %

Die Kühe lieben Rüben

Gemeinsam mit seinem Futterberater berechnete Herr Larsen eine neue Ration mit Rübensilage, wodurch sich der Anteil an Maissilage, Getreide und Melasse verringerte. Die Umstellung und Gewöhnung der Tiere dauerte etwa eine Woche. Er erhöhte den Anteil an Rübensilage von 2 kg nach und nach auf 15 kg Frischmasse.

Die Kühe gewöhnten sich sehr schnell an den süßen Geschmack von KWS Feedbeet – sie lieben es! Heute wird auf dem Betrieb KWS Feedbeet an alle Milchkühe, Färsen sowie an seine Nachzucht ab einem Alter von 2 Monaten verfüttert. Problemlos können täglich 3 bis 4 kg Trockenmasse pro Kuh verfüttert werden. Der Milchfettanteil hat sich erhöht, bei gleichzeitig stabilem Milchproteingehalt. Der dänische Landwirt schätzt, dass er jährlich etwa 100.000,– DKK (= rd. 13.400,– EUR) einspart, da auf den Zukauf von Melasse verzichtet werden kann. Der erhöhte Milchfettanteil wird von der abnehmenden Molkerei besser bezahlt, weswegen ein höherer Preis pro Liter Milch erzielt wird.

Futterration von Esben Larsen, auf Østergard, Dänemark, kg Frischmasse/Kuh/Tag

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Rüben sind leicht zu verarbeiten

Um eine Ganzjahresversorgung sicherzustellen, siliert Herr Larsen seine Rüben zusammen mit 17 % Zuckerrübentrockenschnitzeln (pelletiert) ein. Er stellt diese Mischung selbst her, indem er auf seinem Betrieb mit eigenen Maschinen zerkleinert und mischt. Die Zuckerrübentrockenschnitzel dienen nicht nur dazu, den Saft aus den frischen Rüben zu binden, sie sind ebenfalls sehr gut verdaulich und haben einen hohen Nährwert. Die Rübenmischsilage wird in einem Fahrsilo gelagert und wie andere Silagen auch mit Folie abgedeckt.

Einige Wochen nach dem Einsilieren kann bereits mit dem Verfüttern begonnen werden. Seine Rübenmischsilage reicht für das ganze Jahr und kann aus dem Silo während der Fütterungszeiten leicht mit dem Radlader entnommen werden. Der Rübensilageanteil wird täglich mit den anderen Futterbestandteilen gemischt. Der Fütterungsroboter im Stall verfüttert die TMR mehrmals über den Tag verteilt.

Rundherum positive Erfahrungen

  • hoher Trockenmasseertrag
  • wesentlich geringere Futterkosten
  • verlässliches, selbst erzeugtes Futter
  • höhere Einnahmen
  • die Kühe lieben es süß