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    Einsatz von Insektiziden

1. Insektizideinsatz im Mais

Der Einsatz von Insektiziden spielte bislang aufgrund des in der Regel niedrigen Schädlingsdruckes und des Einsatzes geeigneter Beizen eine untergeordnete Rolle. Der Maiszünsler verursacht aber in einigen Regionen derart große Schäden, dass dieser bekämpft werden muss. Hier bieten sich Insektizide als eine Möglichkeit zur Bekämpung an. Aufgrund des späten Auftretens im Laufe der Vegetation müssen Spezialgeräte verwendet werden, um die Bestände nicht zu schädigen.

Informationen zur termingerechten Anwendung zugelassener Insektizide werden durch die amtlichen Warndienste der Länder erteilt.
Anders als bei den Kulturen Getreide, Raps oder Leguminosen, bei denen individuell auf das Auftreten von Schädlingen mit einer Vielzahl von Insektiziden reagiert werden kann, ist die Anzahl der zugelassenen Insektizide bei Mais sehr gering und die Verwendung mit Problemen verbunden.

2. Insektizideinsatz im Raps

Vor dem Winter
Mit dem Verlust der insektiziden Beizen fehlt ein wichtiger Baustein, um die jungen Rapspflanzen zu schützen.

Wichtigster Schädling nach der Saat ist der Rapserdfloh.

  • Der Befall ist erkennbar durch Lochfraß an den Blättern. Dieser hat lediglich dann ertragliche Auswirkungen, wenn die Keimblätter so stark geschädigt werden, dass die weitere Entwicklung der Pflanzen gehemmt ist.
  • Der eigentliche Schaden entsteht durch den Fraß der Larven in Blattachseln und Stängel.
  • Unser Schadbildfinder liefert detaillierte Informationen über den Rapserdfloh, dessen Schädigung sowie Schadschwellen und Bekämpfungsmöglichkeiten.

Auch die Kleine Kohlfliege hat regional eine hohe Bedeutung.

  • Leider stehen zurzeit keine wirksamen Bekämpfungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Umso stärker müssen ackerbauliche Maßnahmen im Zuge der Fruchtfolgegestaltung und Bodenbearbeitung in den Vordergrund rücken.
  • Informationen über geeignete Gegenmaßnahmen stellen wir ebenfalls im Schadbildfinder zur Verfügung.

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