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Frühe Maissorten - Top Sorten

Die Reifezahl beim Mais

Frühe Maissorten sind vorwiegend im Norden Deutschlands oder in den Höhenlagen anzutreffen. Auch als Zweitfrucht, z. B. nach Getreide-GPS oder Ackergras, sind Sorten aus dem frühen Segment aufgrund ihrer zeitigen Reife gut geeignet.

Die Reife ist eine von vielen Eigenschaften einer Maissorte, allerdings von großer Bedeutung – denn diese muss zum Standort passen! Aus der Wahl einer zu späten Maissorte resultiert eine späte Ernte mit ggf. Fahrschäden auf den Feldern sowie zu niedrige Trockensubstanzgehalte für die Ernte. Mit der Wahl einer zu früh abreifenden Maissorte wird das Ertragspotenzial des Standortes nicht ausgeschöpft.

Die Reifezahl (FAO-Zahl) ist ein international verwendetes Schema zur Reifeeinstufung der Sorte. Diese Einstufung wird anhand von Referenz- oder Vergleichssorten ermittelt und kann daher zwischen einzelnen Ländern variieren. In Deutschland wird außerdem zwischen den Nutzungsrichtungen "S" (Silomaisreife) und "K" (Körnermaisreife) unterschieden.

Wie im folgenden Bild zu erkennen ist, ergibt sich die Reifezahl aus der benötigten Wärmesumme. Um die Wahl der richtigen Maissorte zu treffen, kann es sinnvoll sein, die Wärmesumme der Vegetation des Standortes zu kennen. Der Silomais benötigt z.B. bei frühen Maissorten (S 190 - 220) von der Aussaat bis 32 % Trockensubstanz ca. 1450 °C Wärmesumme (6 °C Basistemperatur).

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