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    KWS Schmatz! 2.0
    Neue Ansätze zur Silierung

Unsere Veranstaltungen zu KWS Feedbeet: Die Zuckerrübe zum Verfüttern

Unsere Hybrid-Veranstaltungen vom 19.02. in Ahlerstedt und 20.02. in Borstel-Hohenraden sind vorbei. Wir haben mit Ihnen die Silagen besichtigt und spannende Vorträge erlebt.

  • Neue Ansätze zur Rübensilierung
  • Ergebnisse von Silier- und Fütterungsversuchen
    Dr. Wolfgang Junge, Institut für Tierzucht und Tierhaltung Uni Kiel
  • Rüben in der Fütterung und Fütterungsoptimierung am Melkroboter
    Florian Lages, ForFarmers

Die Aufnahme der Veranstaltungen finden Sie in wenigen Tagen hier.

KWS Feedbeet: Silierversuche in der Praxis

Neue Ansätze zur Silierung

KWS Feedbeet stellen mit ihrem hohen Trockenmasseertrag, dem hohen Energiegehalt sowie ihrer guten Schmackhaftigkeit ein wertvolles, betriebseigenes Grundfutter dar. Eine stärkere Unabhängigkeit von teuren Kraftfuttermitteln, eine sinnvolle Ergänzung für eiweißreiche und energiearme Rationen – dies sind nur einige der Gründe warum es sich lohnt Rüben zu verfüttern.

In den Wintermonaten ist die Verfütterung frischer Rüben die einfachste und günstigste Möglichkeit. Um die Rübe ganzjährig in die Ration zu integrieren, ist es notwendig einen Teil der Rüben zu silieren. Hier hängt es im Wesentlichen von den betriebsindividuellen Gegebenheiten ab, welche Silagevariante in Frage kommt (Abb. 1).

Um das Spektrum der Siliervarianten und Mischungspartner zu erweitern und mehr Betrieben die Möglichkeit zu schaffen die Rübe sinnvoll in die Ration zu integrieren, wurde eine Reihe von Silierversuchen auf landwirtschaftlichen Betrieben angelegt. Hierbei liegt der Fokus auf einer ökonomischen und ernährungsphysiologischen Betrachtung für die Praxis.

Neben der Einsilierung von gebröckelten Rüben auf bestehenden Silagen (OnTop-Silage) und unzerkleinerten Rüben im Folienschlauch, wurden Mischsilagen mit Rüben sowie Sojaschalen, Kleie, Stroh und Trockenschnitzeln in Fahrsilos bzw. Schläuchen angelegt (Abb. 2).

Bleiben Sie gespannt: Auch über die Öffnung und die resultierenden Futteranalysen werden wir berichten!

Die Auswahl von geeigneten Mischungspartnern für die Silierversuche fand nach unterschiedlichen Kriterien statt (Abb. 3). Eine wichtige Rolle spielte dabei neben der Verfügbarkeit vor Ort auch die Eignung der Materialien. Aufgrund des relativ geringen Trockensubstanzgehaltes der Rübe, sollten die Mischungspartner eine hohe Saugfähigkeit (Absorptionsfähigkeit) mit sich bringen, um den anfallenden Sickersaft bei der Silierung zu binden. Die Preiswürdigkeit sowie der Futterwert der Komponenten und Rübenmischsilagen wurde ebenfalls bei der Planung mit berücksichtigt. Auch die Umsetzbarkeit der Silagen in der Praxis und die Integration in die Futterration ist in Zusammenarbeit mit den Betrieben in die Auswahl der Mischungspartner eingeflossen.


Im Folgenden stellen wir Ihnen die Silierversuche vor:

1. Zerkleinerungstechnik von Rüben
2. OnTop-Silagen
3. Schlauchsilagen
4. Mischsilagen im Fahrsilo/Siloplatte

Vorstellung der Silierversuche


1. Zerkleinerungstechnik von Rüben

Die Zerkleinerung ist beim Einsatz von KWS Feedbeet ist ein wichtiges Thema in der Praxis, um die Selektion bei der Futteraufnahme zu vermeiden. Im Markt werden viele verschiedene mobile und stationäre Geräte zur Rübenzerkleinerung angeboten.

Im Rahmen der Silierversuche wurde eine Schaufel verwendet, die von der belgischen Firma VDW und der deutschen Firma Schmihing entwickelt und bis heute in mehreren Stufen optimiert wurde. Die jüngste große Überarbeitung bezieht sich auf die neuartige Geometrie und spezielle Anordnung der Zähne, wodurch eine deutlich bessere Zerkleinerung in einem Arbeitsgang ermöglicht werden soll.

Bei der Anlage einer OnTop-Silage führt ein erhöhter Feinanteil zu einer besseren Dichtlagerung, womit die Silagequalität verbessert werden kann. Der Rübenschnitzler RS 2400 wird im Rahmen der Silageversuche von der Firma Schmihing zur Verfügung gestellt und getestet.

Video #1: OnTop-Silage & Zerkleinerungstechnik

2. OnTop-Silagen

Bei OnTop-Silagen wird auf eine bestehende Silage aus z.B. Gras oder Mais, eine Schicht Rüben aufgelegt und zur Silierung wieder zugedeckt. Vorteile dieser Silage sind, dass der optimale Erntezeitpunkt der jeweiligen Kultur berücksichtigt werden kann. Bei der Rübenernte muss kein Mischungspartner zur Verfügung stehen, eine zeitliche Verteilung der Arbeitsbelastung auf dem Betrieb ist möglich und es muss keine Umsilierung durchgeführt werden. Folglich kann diese Art der Silage für manche Betriebe die einfachste Variante darstellen, um Rüben zu silieren (Abb. 4).

3. Schlauchsilagen

Eine gute und gleichbleibende Qualität bietet die Einsilierung von Futtermitteln in Folienschläuchen. Auch für kleinere Futtermengen sind sie gut geeignet. Im Rahmen der Versuchsreihe wurden verschiedene Varianten mit Mischungen aus Rüben und Sojaschalen bzw. Kleie angelegt. Dabei wurden unterschiedliche Zerkleinerungsgrade von Rüben getestet. Die Mischung wurde jeweils in einem Futtermischwagen vermengt und anschließend über eine Schlauchpresse in den Schlauch gepresst.

Variante 1 Rübenmus mit Sojaschalen
Variante 2 Rübenbröckel mit Sojaschalen
Variante 3 – Rübenbröckel mit Kleie

Video #2: Die Anlage von verschiedenen Schlauchsilagen

4. Mischsilagen im Fahrsilo und auf der Siloplatte

Bei den Mischsilagen wurden Rüben mit einer oder mehreren Komponenten vermischt und einsiliert. Vorteile einer solchen Silage sind, dass der Landwirt besser auf die spezifischen Anforderungen seiner Herde eingehen kann und durch verschiedene Kombinationen der Komponenten ein breites Spektrum an Futterinhaltsstoffen abdecken sowie gezielt steuern kann. Diese lassen sich gut über einen Futtermischwagen, Haybuster oder Kompostschredder miteinander vermengen.

Hierzu wurden im Rahmen unserer Versuchsreihe verschiedene Varianten angelegt:

Variante 1 – Grassilage mit Stroh und Rübenbröckeln
Variante 2 Rübenmus mit Trockenschnitzeln und Sojaschalen

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne!

Wussten Sie schon? Viele Gründe sprechen für KWS Feedbeet!

KWS Feedbeet - Die Zuckerrübe zum Verfüttern ... da schmeckt das Futter doppelt so gut.

Der Zuckergehalt bzw. der süße Geschmack der Rübe wirkt sich positiv auf die Futteraufnahme aus, da süße Futtermittel generell von Wiederkäuern präferiert werden. Dies kann am Ende auch die Leistung der Kuh steigern. Zudem werden auch alle anderen Bestandteile des Futters besser aufgenommen.

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Der Zucker, bzw. seine Abbauprodukte (flüchtige Fettsäuren), ermöglichen eine Steigerung der Inhaltsstoffe Fett und Protein in der Milch. Neben dem Grundpreis sind diese Parameter Grundlage der Bezahlung von der Molkerei.

KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern ... ist spitze, da freut sich auch die Kuh.

Die Rübe ist ertragsstark und ermöglicht eine Risikostreuung als weitere Kultur im Anbau. Somit lässt sich mehr Futter von eigener Fläche erzeugen und man wird unabhängiger vom Zukauf externer Futtermittel. Vorwiegend kann Kraftfutter ersetzt werden.

Unsere eigenen Rüben - direkt vom Feld in den Trog. KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern.

Die selbstangebaute Rübe kann Zukauffutter, vor allem Kraftfutter, ersetzen und ermöglicht eine Senkung der Rationskosten insgesamt. Die Rationskosten machen 40-50% der Herstellungskosten aus. Somit ist das eine wichtige Stellschraube der Produktion.

Die schmackhafte KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern gibt's ganzjährig im Silo.

Die Rübe kann ab Beginn der Erntekampagne (September) verfüttert werden und durch Konservierung über das ganze Jahr auch als silierte Rübe zur Verfügung stehen. Der Erntezeitraum ist flexibel, es droht auch bei später Ernte kein Qualitätsnachteil. Von September bis Februar kann die Rübe ohne Silierung ganz einfach auch frisch verwendet werden.

Saubere Einlagerung. Die Technik macht's. KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern.

Oftmals sind Ernte, Erdanhang und Steine häufig genannte Gegenargumente. Es gibt aber sehr gute technische Lösungen! Auch für Reinigung und Zerkleinerung gibt es gängige Verfahren für nahezu alle Bedingungen.

Seit Jahren bewährt: KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern.

Die Rübe war vor Jahrzehnten Standard in der Ration. Mit der Mechanisierung verlor sie an Stellenwert, während die Technik des Rübenanbaus im Wesentlichen für den Weg in die Zuckerfabrik optimiert wurde. Nach und nach geriet sie in Vergessenheit. Moderne und leistungsfähige Anbauverfahren und neu gedachte Aufbereitungswege ermöglichen heute hohe Erträge sowie eine leistungsfähige Weiterverarbeitung.

KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern... für glückliche Kühe und erfolgreiche Landwirte.

Im Unterschied zur klassischen Futterrübe bietet sie ein umfassendes Resistenzpaket im Anbau durch modernste Genetik. Im Vergleich zur Futterrübe haben KWS Feedbeeteinen deutlich höheren TS-Gehalt und erreichen höhere Trockenmasseerträge pro Hektar.

KWS Feedbeet - die Zuckerrübe zum Verfüttern. Sehr hohe Erträge und satte gesunde Kühe, besser geht's nicht.

KWS Feedbeet bieten einen enormen züchterischen Fortschritt und ein sehr hohes Ertragspotenzial. Die moderne Genetik heutiger Sorten ermöglicht eine standortangepasste Sortenwahl und bietet ein umfassendes Resistenzpaket. Im Vergleich zur klassischen Futterrübe haben KWS Feedbeeteinen deutlich höheren TS-Gehalt und erreichen höhere Trockenmasseerträge pro Hektar.

KWS Feedbeet - breite Futtergrundlage und optimale Nährstoffeffizienz.

Die Rübe erreicht sehr hohe Erträge mit vergleichsweise geringem Aufwand an Stickstoff und Phosphor. Das macht die Kultur auch für´s betriebliche Nährstoffmanagement interessant. Zudem erweitert sie als ertragsstarke Kultur die Fruchtfolge. Durch Ihre lange Vegetationszeit kann sie z.B. Trockenphasen gut ausgleichen und bietet eine Absicherung des nötigen Energieertrages für die Fütterung durch eine Verteilung des Anbaurisikos auf mehrere Kulturen.

Weitere Informationen zu KWS Feedbeet

Ihre Ansprechpartner

Ulrike Stephan
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KWS Beraterin Energierübe / Feedbeet
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Nils Albrecht
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KWS Berater Energierübe / Feedbeet
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Sebastian Schaffner
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KWS Berater Energierübe / Feedbeet
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