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Kriterien zur Sortenwahl Mais

Regionale Witterungsunterschiede und Trockenperioden sorgen zunehmend für Herausforderungen im Maisanbau. Gleichzeitig muss Mais heute vielseitige Aufgaben erfüllen, ob als Grundlage für hohe Milchleistungen, maximale Biogasausbeute oder einen wirtschaftlichen Körnermaisanbau. Umso wichtiger ist die richtige Sortenwahl.

Mit unserem breiten KWS Maisportfolio bieten wir Ihnen für jede Anforderung die passende Lösung und unterstützen Sie dabei, Ihre betrieblichen Ziele zu erreichen.

Die Sortenwahl gehört beim Mais zu den wichtigsten ertrags- und qualitätsbeeinflussenden Faktoren.

Im Vergleich zu anderen Kulturen sind im Maisanbau weniger Maßnahmen der Bestandesführung in der Praxis üblich. Während in vielen Kulturen Düngungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten Einfluss auf das Pflanzenwachstum haben, ist im Maisanbau ein vergleichsweise geringer Pflanzenschutzeinsatz üblich. Auch wird weniger mit schnellwirksamen Düngern gearbeitet. Aus diesen Gründen haben Sorteneigenschaften im Mais eine sehr große Bedeutung.

Die Auswahl der passenden Maissorte hängt stärker als bei anderen Kulturen von der geplanten Nutzung und der Reifezeit ab. Die Wahl der richtigen Reifezahl ist wichtig für eine sichere Ausreife zur Ernte und dabei spielt der Standort eine große Rolle. Bei der Nutzung wird zwischen Körnermais und Silomais unterschieden.

Soll der Mais gedroschen werden, empfiehlt sich eine Körnermaissorte, die einen hohen Kornertrag mit guter Standfestigkeit und geringer Anfälligkeit gegenüber Stängelfäule verbindet. Eine Silomaissorte zur Erzeugung von Biogas sollte neben hohen Gesamttrockenmasseerträgen eine hohe Biogasausbeute und einen hohen Biogasertrag bieten. Für die Fütterung spielen der Gesamttrockenmasseertrag und die Qualität eine wichtige Rolle. Je nach betriebsindividuellen Gesichtspunkten sind ein hoher Energieertrag, eine hohe Verdaulichkeit oder ein hoher Stärkegehalt von großer Bedeutung.


MEHR Milch
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KWS CURACAO
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KWS SOLANO
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Mais kann MEHR
...für deinen Betrieb.

Mit der richtigen Maissorte fütterst du effizient für hohe Milchleistungen, erzeugst mehr Biogas pro Hektar und erzielst hohe Erträge im Körnermaisanbau. Oder du bleibst flexibel und kannst den Mais so nutzen, wie es zu deinem Betrieb passt. Ganz gleich, welche Ziele du verfolgst – im KWS Maisportfolio findest du deine passende Sorte:

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Entscheidende Faktoren bei der Sortenwahl

Um die ideale Sorte zu finden, sind Standort und betriebliche Anforderungen auf das Genaueste zu hinterfragen.

Viele Faktoren spielen bei der Sortenwahl eine Rolle. So verfügen die einzelnen Sorten über verschiedene Sorteneigenschaften, wie z.B. die Reifezahl, und können individuell auf Standort und Wünsche geprüft werden.

Bei der Sortenwahl gilt es, die für den erfolgreichen Anbau im eigenen Betrieb wesentlichen Faktoren zu bestimmen.

Die Reifezahl beim Mais

Was ist eine Reifezahl?

Die Reifezahl (FAO-Zahl) ist ein international verwendetes Schema zur Reifeeinstufung der Sorte. Diese Einstufung wird anhand von Referenz- oder Vergleichssorten ermittelt und kann daher zwischen einzelnen Ländern variieren. In Deutschland wird außerdem zwischen den Nutzungsrichtungen "S" (Silomaisreife) und "K" (Körnermaisreife) unterschieden.

Die Nutzungsrichtung

Worauf Sie bei der Nutzungsrichtung achten sollten

Neben den Unterschieden zwischen den Sortentypen ist ebenfalls auf die verschiedenen Nutzungsrichtungen zu achten.

Ob Silo-, Körner- oder Energiemais – jede Nutzungsrichtung erfordert bestimmte Eigenschaften der Sorte.

Erfahren Sie, welche Kriterien in den jeweiligen Nutzungsrichtungen entscheidend sind! Mit der Sortenwahl kann zudem individuell auf betriebliche Erfordernisse, z.B. früher Erntetermin oder flexible Nutzung reagiert werden.

Die Standortfrage

Worauf Sie bei der Standortfrage achten sollten

  • Angebot an Wärme im Laufe der Vegetation
  • Erwärmung des Standortes im Frühjahr
  • zur Verfügung stehendes Wasser
  • Auftreten von Krankheiten
  • Nährstoffversorgung

Mit der Sortenwahl kann zudem individuell auf Erntezeitpunkt und -raum reagiert werden. Erfahren Sie im Folgenden, zwischen welchen Sortentypen hinsichtlich der Abreife unterschieden wird und finden Sie heraus, welcher Sortentyp der Passende für Ihren Betrieb ist:

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