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    Den Farmern ganz nah
    #ThinkingInGenerations

Farming Insider: Familie Van Triest, Niederlande

Über die Familie Van Triest

Familienbetrieb in 4. Generation: Vater und Sohn arbeiten Hand in Hand.

Der 62-jährige Wim Van Triest arbeitet in einer Partnerschaft zusammen mit seinem Sohn Arco (37). Gemeinsam betreiben Sie einen Milchviehbetrieb mit 120 Milchkühen. Der Hof befindet sich seit vier Generationen in Familienbesitz. Arco wird ihn in naher Zukunft von seinem Vater übernehmen. Arcos Frau arbeitet bereits in der Verwaltung und ihre fünf Kinder rennen gern über den Hof. Opa Wim freut’s. Und auch Annie Van Triest, die Mutter von Wim, lebt seit 70 Jahren auf dem Hof.

Farm Fakten

Ort: Emst, Niederlande

Angebaute Kultur: Futtermittel für Milchwirtschaft

Besonderheiten: Die Familie Van Triest stellt nebenbei aus dem Holz, das auf ihrem Land wächst, Zaunpfähle her.

Seit 1900 war der Hof hier in Betrieb.
Und jetzt sind meine Kinder hier.
Arco Van Triest, Emst, Niederlande

Nachgefragt

Seit ungefähr 1900 wird der Hof bereits bewirtschaftet. War er immer Besitz eurer Familie?

Annie: Ich lebe seit fast 70 Jahren hier. Wir hatten sieben Kinder, von denen eines hier auf unserem Hof Landwirt geworden ist – und das ist Wim.
Wim: Ja, ich bin auf diesem Bauernhof geboren und aufgewachsen.
Arco: Und sein Vater lebte auch schon hier. Wir sind jetzt in der 4. Generation. Heute wohnen wir von meinen Kindern bis zu meiner Großmutter hier. Es ist schön, zu sehen, dass alles so miteinander verflochten ist. Was unseren Hof besonders macht, ist seine Geschichte.

Wim arbeitet in seiner Werkstatt.

Wim arbeitet in seiner Werkstatt.

Wim und Arco reparieren den Pflug.

Wim und Arco reparieren den Pflug.

Vater und Sohn arbeiten hier zusammen.

Wim: Ich bin im Alter von 16 Jahren eingestiegen. Die Landwirtschaftsschule habe ich damals abgebrochen und fing an, auf der Farm zu arbeiten. Ich ging eine Partnerschaft mit meinem Vater ein und baute den Bauernhof weiter auf. Später habe ich den Hof von ihm übernommen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin, nun mit Arco zusammen zu arbeiten, so wie ich es mit meinem Vater getan habe.
Arco: Ich finde es wirklich cool und bin stolz darauf, das mit meinem Vater zu machen. Die Zusammenarbeit ist sehr gut, wir sind uns sehr ähnlich. Das funktioniert bestens. Mir gefällt, wie er die Dinge aufgebaut hat.

Und bald übernimmst auch du den Betrieb?

Arco: Noch habe ich den Hof nicht übernommen, auch wenn ich hoffe, ihn bald übernehmen zu können. Aber erst, wenn er sagt: „Okay, ich höre auf.“
Wim: Arco kümmert sich bereits zusammen mit seiner Frau um eine Menge administrativer Dinge wie die Buchhaltung. Für mich ist es eine große Entlastung, so zu arbeiten.
Arco: Auch meine Großmutter beobachtet, wie es in der Firma weitergeht und wie sie wächst. Sie ist sehr interessiert daran, wie wir das alles machen werden – das ist schön.
Annie: Wir treffen uns zum Kaffee und dann werden alle möglichen Sachen erzählt, aber es ist nicht so, dass ich mitrede. Das muss auch gar nicht sein.

Ihr habt täglich 120 Milchkühe zu versorgen. Gibt es da noch ein Privatleben?

Wim: Ich glaube, als Landwirt muss man aufpassen, dass man sein Privatleben hat, noch Freizeit übrig ist, und dass sich nicht immer alles um den Betrieb dreht. Wir geben uns gegenseitig Freiheiten. Wenn Arco sagt: 'Ich muss heute Abend um 6 Uhr gehen', dann übernehme ich den Staffelstab und melke eine Zeit lang. Und wenn ich etwas vorhabe, übernimmt Arco für mich. Das ist sehr schön, es so in einer Familie machen zu können.

Welche wirtschaftlichen Herausforderungen gibt es für euren Betrieb?

Arco: Eigentlich ist im Moment die Politik die größte Herausforderung. Was wird passieren? Was sind die Pläne? Welchen Stellenwert wird der Agrarsektor in den Niederlanden bekommen? Ich hoffe, dass der landwirtschaftliche Bereich weiterhin ein gutes Standbein haben wird, weil es einfach ein ehrlicher, solider und intelligenter Sektor ist.

Die Kinder laufen auf dem Hof herum und helfen ein bisschen.

Die Kinder laufen auf dem Hof herum und helfen ein bisschen.

Wim: Ich wollte immer ein lebensfähiges Unternehmen haben, also möglicherweise auch durch den Kauf von Land, Kuhmilchquoten, Phosphatrechten und so weiter. Ich habe immer versucht, ein volles Einkommen durch die Farm zu erwirtschaften. Das war eigentlich immer eine Herausforderung für mich.
Arco: Finanziell ist es eben herausfordernd. Die Arbeit ist zudem jedes Mal anders, man arbeitet mit Tieren. Das Wetter. Von solchen Dingen ist man auch abhängig.

Arco, möchtest du den Hof später auch an deine Kinder weitergeben?

Ich hoffe, dass meine Kinder den Betrieb übernehmen wollen. Mir würde es gefallen, wenn einer von ihnen an diesem Ort weitermacht. Das wäre cool. Aber, wenn sie woanders hingehen, dann ist das für mich auch völlig in Ordnung. Es ist aber nicht so, dass ich sie drängen werde.

Landwirt zu sein, heißt mit dem Herzen dabei zu sein. Welches sind die glücklichsten Momente auf dem Hof?

Wim: Weißt du, wenn ich manchmal morgens über die Felder schaue, dann fühle ich mich glücklich. Wenn ich den Kiebitz über dem Land höre, dann ist es Frühling. Oder wenn wir anfangen, Gras zu mähen, den ersten oder den zweiten Schnitt … Das sind die glücklichen Momente auf einem Bauernhof. Ich mag es auch sehr, wenn die Kinder von Arco hier herumlaufen und ein bisschen mithelfen. Das ist ein herrlicher Spaß.

Jung und alt – gemeinsam voran.

Einige Landwirte haben uns ihre Tore geöffnet, um uns einen Einblick in ihren landwirtschaftlichen Alltag zu geben. Ihre Höfe haben alle einen eigenen Charakter – der sich in der Lebensweise, der Philosophie sowie der Form des Ackerbaus und der Viehzucht widerspiegelt. Was sie gemeinsam ausmacht: Der Blick in die Zukunft und der Wunsch, ihre Felder und Höfe an die nächste Generation zu übergeben. Nachhaltig und ertragreich.

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„Seit 1900 war der Hof hier in Betrieb. Und jetzt sind meine Kinder hier."

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